AMA Verband
Sensorik und Messtechnik erwirtschaftet Umsatzplus
Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres. Demnach erwirtschafteten die Unternehmen ein Umsatzplus von 6 %, verglichen zum Vorjahr.
Umsatz Sensorik und Messtechnik verglichen mit dem Jahr 2015 (Index 100 %)
© AMA Verband für Sensorik und MesstechnikDie Exportquote der Sensorik und Messtechnik sank im Jahr 2023 um 17 Prozentpunkte auf 48 %. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die nachlassenden Exporte in das außereuropäische Ausland. Die Exportquote ins mitteleuropäische Ausland blieb stabil.
Im Jahr 2023 verringerten sich die Lieferengpässe bei Halbleitern und anderen kritischen Zulieferprodukten spürbar für die Mehrheit der AMA-Mitglieder. Rund 20 % der Befragten geben an, weiterhin Schwierigkeiten bei der Beschaffung zu haben. Die meisten Sensorik-Spezialisten sind mittlerweile in der Lage, ihren Bedarf wieder problemlos zu decken.
Im vierten Quartal 2023 gingen die Umsätze um 6 % und die Auftragseingänge um 3 % zurück, verglichen zum Vorquartal. Die AMA Mitglieder schauen aber verhalten positiv in das Geschäftsjahr 2024 und rechnen mit einem Umsatzwachstum von 2 %.
Invest Sensorik und Messtechnik (rel. Änderung zum Vorjahr)
© AMA Verband für Sensorik und MesstechnikInvestiert wurde im zurückliegenden Jahr 1 % mehr als im vorherigen, für das laufende Jahr planen die Unternehmen, ihre Investitionen um 13 % zu steigern, bei Beibehaltung des Personals. Damit setzen die Mitglieder laut AMA Verband auf die Zukunftsfähigkeit der Branche, investieren in Technologien und unterstreichen die Relevanz der Sensorik und Messtechnik.
»Das 4. Quartal 2023 lief für die Sensorik und Messtechnik schwieriger als erwartet. Der Umsatzrückgang traf die großen Mitglieder stärker als die kleinen und mittleren Unternehmen. Insbesondere betraf das die großen Mitglieder, die in die Automobilindustrie liefern«, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verbandes, die neue Statistik zusammen. »Für das laufende Jahr 2024 zeigen unsere Mitglieder sich verhalten optimistisch und rechnen mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent. Erfreulich ist die geplante Steigerung der Investitionen um dreizehn Prozent, für mich ein deutliches Bekenntnis in die Innovationskraft und in die Relevanz der Sensorik und Messtechnik für die Industrie.«











