Internet der Dinge

Nicole Wörner | Davina Spohn,

Sensirion kauft Cloud-Geschäft von Koubachi

Um seine Position in zukunftsträchtigen Märkten wie Internet der Dinge, Smart Home und Wearables zu stärken, hat Sensirion das Cloud- und Technologie-Geschäft von Koubachi, einem Start-up der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich und Pionier des Internet of Things, übernommen.

Damit Sensirion den gestiegenen Anforderungen im Softwarebereich gerecht werden kann, wurde das Cloud- und Techno-logiegeschäft der Koubachi AG übernommen.

© Sensirion

Sensirion ist bekannt für hochgradig miniaturisierte Sensoren. Doch in Zukunft wird es immer wichtiger werden, die winzigen Sensoren auch in entsprechende Geräte zu integrieren und in größeren Infrastrukturen zu vernetzen. Das dazu nötige Know-how sichert sich Sensirion nun durch die Übernahme des Cloud-Bereichs von Koubachi. Damit ist das schweizerische Unternehmen in der Lage, Sensortechnologien und die Implementierung aus einer Hand anzubieten. Es entwickelt sich damit vom reinen Hardware-Hersteller zum komplexen Software-Anbieter.

Für die Zukunft sieht Sensirion enormes Potenzial für Softwareprodukte: "Zusätzlich zur Sensorproduktion sehen wir uns als wichtigen Akteur im Internet der Dinge", erklärt Dr. Moritz Köhler, Head of Software Development Sensirion. "Sensoren, zusammen mit der ständig wachsenden Bandbreite und Rechenleistung der Geräte sowie der immer fortschreitende Weg in die Cloud werden einen erstaunlichen Einfluss auf jeden Aspekt unseres Lebens haben. Bei diesem Wandel wollen wir ganz vorne mit dabei sein. Zurzeit arbeiten wir an neuen Sensorlösungen, die direkt an die Cloud angebunden sind und auf den Technologien von Koubachi aufbauen."

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Sensirion – Miniaturisierung und Implementierung im Fokus

Wenn es um die Entwicklung kleinster Sensoren und deren Integration in Endgeräte wie Smartphones, Wearables und Smart Devices geht, hat sich Sensirion bereits eine Vorreiterrolle geschaffen: So konnte Sensirion als erster Hersteller den weltweit kleinsten Feuchte- und Temperatursensor entwickeln und in ein Smartphone integrieren, das dadurch zum ersten Mal die Umgebungstemperatur und -feuchte messen konnte. Neben der Miniaturisierung ging es den Entwicklern auch um die Implementierung und Anbindung des Sensors. Für die Integration der Sensorik hat Sensirion gemeinsam mit Google das Android-API mit einer Schnittstelle zur Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung erweitert und als Open-Source-Lösung zur Verfügung gestellt. Bis heute entwickeln die Teams von Sensirion die Software stetig weiter.

Koubachi – Pionier des Internet of Things

Koubachi, ein Start-up-Unternehmen der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich (ETH), entwickelte bereits 2010 einen drahtlosen Bodenfeuchtigkeitssensor mit Internetanschluss und war somit einer der ersten Anbieter von 'Appcessories'.

Der nun zu Sensirion gehörende Geschäftsbereich entwickelte und lizensierte Cloud-Server-Produkte zum Verarbeiten hochvoluminöser Sensordaten für namhafte Hersteller in Europa und den USA.

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