Jumo
Kurzarbeit passé
Jumo hat im Jahr 2009 ein Umsatzminus von rund 21 % einstecken müssen. Zuversichtlich gibt sich der Hersteller von Prozess-Sensorik für das Jahr 2010 und erwartet eine Erholung um rund 8 %. Zudem soll die im April 2009 eingeführte Kurzarbeit jetzt im März auslaufen.
Erreicht Jumo das geplante Plus von 7,9 % im Jahr 2010, entspräche das dem Niveau von 2006.
© Umsatz in Mio. Euro.Jumo generierte im Jahr 2009 einen weltweiten Umsatz von 140 Mio. Euro, was einem Einbruch um 21, 2 % entspricht. Dabei lag der Exportanteil der Gruppe bei rund 53 %. Herausragender Krontrastpunkt beim Umsatz bildet die Tochtergesellschaft in China mit einem Umsatzplus um rund 50 %.
Positiv fällt die Prognose für 2010 aus: Bis Ende Dezember will das Unternehmen Produkte im Wert von 151 Mio. Euro verkaufen, womit es wieder rund 8 % rauf gehen soll. Gestützt wird diese Prognose von einem Auftragsbestand in Höhe von 34 Mio. Euro am Jahresende 2009.
Kurzarbeit und Stellenabbau
Im April 2009 hat Jumo am Stammsitz Fulda die Kurzarbeit eingeführt, die ihren höchsten Stand in den Monaten August und September erreichte. Im März 2010 soll die Kurzarbeit auslaufen.
Insgesamt hat Jumo 2009 im Vergleich zum Vorjahr 86 Mitarbeiter abgebaut. Die Firmengruppe beschäftigt damit insgesamt rund 1670 Personen, 1142 davon sind am Standort Fulda tätig, wobei 101 davon Auszubildende sind. Weitere 43 Personen beschäftigt die Unternehmensgruppe in den Niederlassungen im Inland sowie 485 in den ausländischen Tochtergesellschaften. Trotz schlechter Lage hatte Jumo im August 2009 31 neue Auszubildende aufgenommen.











