Stromsensor
Isabellenhütte kontrolliert Formel-1-Boliden
Wenn am 18 März die Fomel-1-Saison 2012 beginnt, geht auch ein Stromsensor der Firma Isabellenhütte an den Start und überwacht die per E-KERS bereitgestellte Antriebsleistung.
E-KERS steht für Electric-Kinetic-Energy-Recovery-System und ist ein elektrisches Energierückgewinnungs-System. Als Teil des Antriebsstrangs der F1-Wagen wandelt das System beim Bremsen die kinetische Energie mittels eines als Generator laufenden Elektromotors in elektrische Energie um. Diese wird in Lithium-Ionen-Batterien gespeichert und speist – von der F1-Dachorgansation FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) streng reglementiert – einen Elektromotor, der in den Beschleunigungsphasen den Verbrennungsmotor der Rennwagen unterstützt. Insgesamt arbeiten neun Formel-1-Teams mit dem Stromsensor IVT-F der Isabellenhütte Heusler. Der Sensor kontrolliert die von E-KERS bereitgestellte Energiemenge. Die FIA will sicherstellen, dass die Rennteams E-KERS regelkonform einsetzen. Das drei-kanalige Mess-System erfasst dazu die Stromstärke, Spannung und Temperatur (I,U,T) mit einer internen Messrate von 3,5 kHz und einer Mittelwertbildung über 16 Abtastwerte. Der Messwert selbst wird über CAN mit 500 Hz ausgegeben. Die Module sind auf den spezifischen Einsatz in der Formel 1 ausgelegt und wurden in einer Entwicklungszeit von nur zwei Monaten realisiert. Die Arbeiten an den Stromsensoren für die Saison 2013 und 2014 laufen bereits.










