AMA Fachverband für Sensorik
Intelligente Sensoren liegen im Trend
Zur Sensor+Test 2010 stellte der AMA-Fachverband die Studie „Sensor-Trends 2014“ vor. Computer&AUTOMATION sprach mit Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des Verbandes.
Herr Dr. Simmons, welchen Haupttrend erkennen Sie?
Dr. Simmons: Zukünftig übernehmen Sensoren mit integrierter Elektronik neben der schlichten Signalaufbereitung mehr und mehr die komplette Messauswertung und überwachen sich selbst. Dazu sammeln vernetzte Sensoren auch externe Informationen von benachbarten Sensoren und Aktoren. In einer Prozess- und Anlagensteuerung eingebettet, ermitteln diese intelligenten Sensoren neben der eigenen Messgröße weitere Prozessgrößen.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dr. Simmons: Das hat einen tief greifenden Einfluss auf die übergeordnete Steuerungsebene; die Steuerung muss häufig keine Messwerte mehr abfragen und bearbeiten, sondern kommuniziert mit dem Sensornetz nur noch über Schwellwerte und Störgrößen.
Ist die Studie anwenderorientiert oder eher technologisch aufgebaut?
Dr. Simmons: Im Grunde eher technologisch - dennoch, neben Insider-Themen für den Spezialisten enthält die Analyse reichlich anwendungsrelevante Informationen. So fasst sie zusammen, was sich derzeit bei den Messprinzipien tut und zeigt die Trends bei der leitungsgebundenen und drahtlosen Kommunikation auf. Gerade solche Themen bewegen den Anwender.
Die Studie lässt sich kostenlos von Webseite des AMA Fachverbandes herunterlanden.










