Forschung
Fraunhofer verleiht Forschungspreise 2013
Auf ihrer Jahrestagung in Hannover kürte die Fraunhofer-Gesellschaft herausragende Wissenschaftler für ihre Forschungsprojekte. Sie vergab vier 'Joseph-von-Fraunhofer-Preise', darunter ein Preis 'Technik für den Menschen' sowie drei Hugo-Geiger-Preise.
"Wenn sich die deutsche Wirtschaft im weltweiten Wettbewerb behaupten will, muss sie sich mit kognitiven Innovationen, die sich durch Originalität und Kreativität auszeichnen, einen Vorsprung erarbeiten, der nicht so einfach aufgeholt werden kann", ist Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, überzeugt. Für diesen Anspruch seien die ausgezeichneten Projekte die beste Beispiele, so Neugebauer.
Seit 1978 verleiht die Fraunhofer-Gesellschaft jährlich Preise für herausragende Leistungen ihrer Mitarbeiter, die anwendungsnahe Probleme lösen. Inzwischen haben den 'Joseph-von-Fraunhofer-Preis' über 200 Forscher erhalten. In diesem Jahr wurden vier Preise mit jeweils 50.000 Euro vergeben. Dazu gehört auch der Fraunhofer-Preis 'Technik für den Menschen'. Ehemalige Vorstände und Institutsleiter der Fraunhofer-Gesellschaft stifteten ihn. Alle zwei Jahre wird er für Forschungs- und Entwicklungsleistungen vergeben, die maßgeblich dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und deren Leistungsfähigkeit im täglichen Leben bis ins Alter zu erhalten.
Mit dem Hugo-Geiger-Preis zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie drei hervorragende anwendungsorientierte Diplom- und Masterarbeiten aus. Kriterien für die Beurteilung sind: wissenschaftliche Qualität, wirtschaftliche Relevanz, Neuartigkeit und Interdisziplinarität der Ansätze. Der Preis ist benannt nach dem Staatssekretär Hugo Geiger, dem Schirmherr der Gründungsversammlung der Fraunhofer-Gesellschaft am 26. März 1949. Vergeben wird ein erster, zweiter und dritter Preis. Die Dotierung beträgt 5.000, 3.000 und 2.000 Euro.










