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Artikel und Hintergründe zum Thema

Geschäftsjahr 2016

Erneut Rekordjahr für Sick

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Sensorhersteller Sick erneut Bestwerte in den Kennzahlen Auftragseingang, Umsatz, EBIT und Beschäftigte. Und auch die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr sind durchaus positiv.

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück.

© Sick AG

Die Ergebnisse im Detail: Der Umsatz erhöhte sich um 7,4 % auf 1.361,2 Mio. Euro. Und auch der Auftragseingang bewegte sich auf Rekordniveau - er wuchs um 10,1 % auf 1.398,9 Mio. Euro.

Mit 147,9 Mio. Euro übertraf auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) den Vorjahreswert um 14,6 %. Nach Abzug der Steuerbelastung ergibt sich ein Jahresergebnis in Höhe von 104 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 14,5 % gegenüber Vorjahr (90,8 Mio. Euro). Im Bereich F&E investierte der Konzern 143,4 Mio. Euro (Vorjahr: 129 Mio. Euro). Das entspricht 10,5 % des Umsatzes (Vorjahr: 10,2 %).

Weltweit arbeiteten zum Ende vergangenen Jahres 8044 Mitarbeiter im Sick-Konzern, 8,5 % mehr als im Vorjahr. Vor allem die Bereiche F&E sowie der weltweite Vertrieb wurden weiter verstärkt. In Deutschland waren zum Jahresschluss 4739 Mitarbeiter tätig (+8 % gegenüber dem Vorjahr). Im Ausland wuchs die Belegschaft um 9,1 % gegenüber dem Jahresende 2015 und betrug 3305 Mitarbeiter. Die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung wurden um 11,2 % auf 10,3 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro).

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2017 gibt sich das Konzernmanagement optimistisch - trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen. Das erste Quartal 2017 verlief bereits positiv: Auftragseingang und Umsatz wuchsen stärker als erwartet und lagen Ende März – entgegen dem Trend der vergangenen Jahre – erheblich über dem Vorjahresniveau.

Die Prognose für das gesamte laufende Geschäftsjahr fällt daher optimistisch aus: "Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd", so Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands der Sick AG. "Dennoch streben wir für 2017 erneut Bestwerte an. Derzeit rechnen wir mit einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich." Und weiter: "Wir werden unsere Rolle als führender Hersteller im Bereich der Sensorintelligenz weiter ausbauen. Das gilt für unser Kerngeschäft – die Industrieautomation – ebenso wie für die datenbasierte Industrie 4.0. Unser Fokus wird insbesondere auf der Erweiterung des bestehenden Produktportfolios, auf der Vernetzungsfähigkeit unserer Sensorik im Kontext von Industrie 4.0 sowie dem Thema Datensouveränität liegen.“

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