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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sick

Inka Krischke,

Durch Übernahme IIoT-Kompetenz stärken

Mit Wirkung vom 1. Januar 2022 wird Sick ihre Minderheitsbeteiligung an Mobilisis auf 100 % ausbauen. Damit geht das kroatische IT-Unternehmen vollständig in das Unternehmen über.

Das Gebäude des Mobilisis-Firmensitzes in Varaždin/Kroatien.

© Sick

Im Kontext von Industrie 4.0 und der damit verbundenen digitalen Transformation fokussiert Sick Innovationen rund um softwarebasierte Sensorlösungen. Mit dem Erwerb von Mobilisis stärkt das Unternehmen seine Kompetenz im Bereich der drahtlosen Vernetzung von industriellen IoT-Geräten. Mobilisis ergänzt das sensorbasierte Angebot von Sick um Cloud- und Edge-Lösungen. Ziel ist es, eine nahtlose Verbindung zwischen Sensordaten und Cloud-Plattform herzustellen, die wesentlich zu einer schnellen Vernetzung zwischen den Welten der sogenannten Information Technology (IT) und Operational Technology (OT) beiträgt.

»Gemeinsam mit den versierten Kolleginnen und Kollegen von Mobilisis werden wir schneller applikationsspezifische digitale Sensorsystemlösungen und Services anbieten können«, erklärt Dr. Niels Syassen, Mitglied des Sick-Vorstands. Ein erster Meilenstein ist es Unternehmensangaben zufolge , das Portfolio rund um digitale Lokalisierungslösungen im Kontext von Industrie 4.0 abseits von stationären Förderanlagen auszubauen und Anwendungen auf dem Shopfloor, innerhalb von und zwischen Unternehmen zu realisieren. Damit können Anwender künftig Transparenz über den Verbleib ihrer Waren und Güter herstellen, sobald diese die stationären Förderanlagen verlassen.

»Mit Mobilisis wir bereits erste Sensorlösungen entwickelt, welche die Lücke zwischen Sensor und IT schließen«, ergänzt Dr. Niels Syassen. Er spricht von gemeinsamen Entwicklungsprojekten – darunter die Edge-Gateway Produktserie TDC-E, SIM2000ST-E, ein System-Controller für Track and Trace Applikationen, Tags für Indoor Lokalisierungen sowie Programmierungen für Lokalisierungslösungen.

Mobilisis wurde 2005 in Varaždin (Kroatien) gegründet. Insgesamt 78 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von circa 6,1 Mio. EUR (2021). Das Unternehmen entwickelt IT-Infrastrukturen für das industrielle Prozessmanagement, auch Methoden für die mobile Datenerfassung und -übertragung gehören dazu.

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