Mikrosystem-Wettbewerb iCan 2014

Davina Spohn,

Deutsche Studenten siegen in Japan

Im Rahmen des internationalen Mikrosystemtechnik-Wettbewerbs iCan 2014 räumten deutsche Studententeams in Sendai, Japan die vorderen Plätze ab. Mit welchen Ideen setzten sich die Studenten gegen die internationale Konkurrenz durch?

© VDE

Mit einem funktionsfähigen Prototypen den praktischen Nutzen von mikrosystemtechnischen Sensoren und Aktoren im Alltag zeigen – mit dieser Zielsetzung von iCan setzten sich die Studenten der TU Darmstadt, der TU Ilmenau und der FH Aachen durch gegen Teams aus China, Japan, Neuseeland, Thailand, Polen, Frankreich, Holland und der Schweiz. Damit stehen nach dem erfolgreichen vergangenen Jahr erneut deutsche Teams oben auf dem Siegertreppchen.

Der Wettbewerb iCan ist eine chinesische Initiative, die sich mittlerweile starker internationaler Beteiligung erfreut und bereits zum vierten Mal ausgerichtet wurde. Bei iCan treten die drei Siegerteams der regionalen Wettbewerbe aus China, Japan, Taiwan, Singapur, USA und Europa gegeneinander an. Die deutsche Vorentscheidung für iCan erfolgt im Rahmen des VDE-Wettbewerbs 'Cosima' (Competition of Students in Microsystems Applications), der seit 2009 stattfindet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt wird. Das Ziel des Wettbewerbes iCan ist es, Applikationen aus dem Bereich Nano-Mikrotechnologie zu beschleunigen und junge Generationen in die Forschung und Entwicklung von Mikrosystemtechnologien einzubinden.

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