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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sonderschau zu »Embedded Vision«

Ute Häußler,

Damit Maschinen Augen bekommen

Die Sonderschau »Embedded Vision« fokussiert Hard- und Softwaremodule, welche die einfache Integration visueller Sensorik in automatisierte Geräte und Systeme unterstützen.

Embedded Vision gibt Maschinen und Geräten Augen, gemeinsam mit KI-Algorithmen eine neue Wahrnehmungsebene.

© Bernard Hermant / Unsplash

Selbstfahrende Autos, Staubsaugerroboter und industrielle Cobots „sehen“ unter anderem mithilfe von Kameras und Algorithmen.

Die visuelle Sensorik hat sich durch Machine Learning und Künstliche Intelligenz zu einem wichtigen Baustein für die industrielle Automatisierung sowie sich selbst steuernde Maschinen und Geräte entwickelt. Bildverarbeitung ist als »Embedded Vision« heute essenziell für die Entwicklung von Fahrzeugen, Robotern, Logistiksystemen, Drohnen, Produktions- und Inspektionsanlagen, für Medizingeräte sowie für Smart-Home- und IoT-Produkte.

Die Sonderschau »embedded vision Area« gibt in Halle 2 einen kompakten Überblick über die Trends, Produkte und Anbieter im Bereich der integrierten Bildverarbeitung. Sie läuft über alle drei Messetage, elf Anbieter zeigen Hard- und Software, Komponenten, Systeme und Dienstleistungen.

Fokus auf einfacher Vision-Integration und Entwicklung

Die Sonderschau »embedded vision Area« soll den Besuchern zeigen, wie sie den Entwicklungsaufwand für Embedded Vision überschaubar halten können. Dazu trägt unter anderem die fortschreitende Modularisierung der Vision-Komponenten bei.

Die meisten Embedded-Vision-Anbieter zeigen auf der embedded world vorgefertigte Sensor- oder Kameramodule, welche die Integration beschleunigen sollen. Neben der reinen Hardware unterstützen viele Hersteller und Anbieter auch bei der Entwicklung und dem Einpassen des Embedded-Vision-Systems in die Gerätearchitektur, um ein »sehendes« Produkt zügig auf den Markt zu bringen.

Knapp drei viertel aller Bildverarbeiter haben zudem die steigende Bedeutung der Software und des Processings im Blick. Sie zeigen etwa vorkonfigurierte Softwareblöcke, die eine schnelle Anbindung von Kameras oder Sensoren an Prozessoren und SoCs ermöglichen, sowie On-board-Verarbeitung in Echtzeit mit vereinfachter Bedienung und Algorithmen für eine automatisierte Steuerung bieten – damit Embedded Vision nahtlos als Bestandteil smarter Maschinen und Geräte arbeiten kann.

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