JumoUnternehmensgruppe auf Wachstumskurs

Die Fuldaer Unternehmensgruppe Jumo ist 2013 deutlich gewachsen: Der konsolidierte Umsatz stieg um 6 % und damit laut Firmenangaben deutlich gegen den Branchentrend.

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Jumo mTron T
© Jumo
Beim Mess-, Regel- und Automatisierungssystem mTron T wurde der Funktionsumfang erweitert: Aktuelle Neuerungen sind ein Programmgeber mit Verfahrensschritten, eine optimierte Benutzerverwaltung und ein erweiterter Prozessbildeditor. Bislang war als Option in der Zentraleinheit des Gerätes speziell für Wärmebehandlungen oder thermische Verfahren ein Programmgebertyp vorhanden. Bis zu neun asynchrone Programmgeber lassen sich aktivieren. Dieser Standard-Programmgebertyp ermöglicht die Vorgabe von Sollwertprofilen. Für Reife-, Koch- und Räucheranlagen oder bei Wärme-, Kälte-, Klima- und Prüfschränken wird jedoch ein spezieller Programmgebertyp benötigt. In diesen Branchen werden Verfahrensschritte vom Anlagenhersteller zum Beispiel als SPS-Applikation definiert. Der Anwender hat hierauf keinen Zugriff, da spezielle Kenntnisse über die Funktionsweise der Anlage nötig sind. Bei der Programmeingabe im Jumo-Setup-Programm ergänzt der Anwender die Verfahrensschritte mit den vom Anlagenhersteller definierten Sollwerten zu Programmabschnitten. Abschließend wird vom Anwender die Abarbeitung der Programmabschnitte als Programm definiert. Zudem wurden im Rahmen der Realisierung des neuen Programmgebertyps verschiedene Funktionen im System erweitert und in Form einer neuen Ausbaustufe zusammengefasst. Dazu gehören die Erweiterungen der Benutzerverwaltung sowie die Ergänzungen des Prozessbildeditors. Künftig können bis zu 50 Benutzer mit ID, Name und Passwort im System verwaltet werden. Neue Benutzer lassen sich über das Setup-Programm definieren oder auch direkt am mTRON T–Multifunktionspanel anlegen. Maximal können 16 Benutzergruppen im Setup-Programm definiert und individuell mit Rechten ausgestattet werden. Im Multifunktionspanel sind aktuell bis zu 18 individuelle Prozessbilder darstellbar; künftig können in jedem Prozessbild bis zu 16 Ebenen definiert werden.
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