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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sick

Inka Krischke,

8,3 % Plus beim Konzernumsatz

Der Sick-Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2018 weiter positiv entwickelt und ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum erzielt, gemessen an der Wachstumsrate der deutschen Maschinenbauindustrie.

Dr. Robert Bauer, Sick-Vorstandsvorsitzender, zeigte sich zufrieden mit dem Geschäftsverlauf 2018.

© Sick AG

Der Sick-Konzernumsatz beläuft sich auf 1.636,8 Mio. Euro, womit der Wert des Vorjahres (1.511,6 Mio. Euro) um 8,3 % übertroffen wurde. Um 10,3 % übertraf der Auftragseingang den Wert des Vorjahres. Die Anzahl der Beschäftigten weltweit wuchs um 10,5 %. Das EBIT blieb mit 7,2 % (2017: 9,8 %) unter Berücksichtigung der geplanten massiven Erhöhung der Innovationsausgaben auf nun 11,8 % des Umsatzes auf hohem Niveau. Damit wurde die zu Beginn des Jahres prognostizierte Entwicklung erreicht, allerdings durch Überhitzungserscheinungen auf den Beschaffungsmärkten getrübt, die zu erheblichen Mehrkosten auf der Materialkostenseite führten. Des Weiteren belasteten gegenläufige Währungseinflüsse das Ergebnis. „Mit der gezielten Erhöhung des F&E-Anteils steigern wir im Zuge des Technologiewandels hin zu künstlicher Intelligenz unsere Innovationskraft und sichern somit die Zukunftsfähigkeit“, erklärte Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG, anlässlich der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen. „Die bereits sichtbaren Erfolge unserer Start-up-Initiativen geben uns Recht: So profitiert Sensorintelligenz von Deep Learning und liefert neue Funktionalitäten für Sensoren.“

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Entwicklung in den Märkten

Im Heimatmarkt Deutschland wuchs der Umsatz um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr. Generell bremste die sich abflachende konjunkturelle Entwicklung im Heimatmarkt die Wachstumsdynamik von Sick in Deutschland. Gerade Kunden aus den Bereichen Automotive sowie Intra- und Transportlogistik hielten sich mit ihren Investitionen im Geschäftsjahr 2018 zurück.

Die Vertriebsregion Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) erreichte ein Umsatzplus von 8,5 %. Besonders starke Wachstumsimpulse kamen dabei aus allen skandinavischen Ländern. Das Umsatzwachstum in Nord-, Mittel- und Südamerika (Americas) betrug 10,1 %. Wesentlicher Treiber des Wachstums war die gestiegene Kundennachfrage aus den USA. Mit einem Zuwachs von 12,9 % fiel das Wachstum in der Region Asien-Pazifik sehr dynamisch aus. In China konnte das Geschäftsvolumen erneut erheblich gesteigert werden. Auch in Japan, Singapur und Taiwan konnte der Umsatz stark gesteigert werden.

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 fällt insgesamt verhalten aus. Das globale Wirtschaftswachstum wird derzeit laufend nach unten korrigiert. Die Risiken für die globale Konjunktur haben erheblich zugenommen und erhöhen die Unsicherheit der Prognose. Aufgrund breiter Branchenpräsenz und eines innovativen Produkt- und Leistungsportfolios sieht sich Sick jedoch aussichtsreich positioniert, um von den zunehmenden Anforderungen – gerade im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 – weiter zu profitieren. insbesondere die sehr gute Auftragslage bei Lösungen zur Schiffsemissionsmessung und bei Systemen für die Logistik wird in 2019 das angestrebte Wachstum unterstützen.

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