Novotechnik / Bosch
50 Millionen Potentiometer ohne Ausfall
Der Sensorikspezialist Novotechnik feiert ein Jubiläum der besonderen Art: In den vergangenen 15 Jahren wurden allein für Drosselklappensteller 50 Millionen Leitplastikpotentiometer an Robert Bosch ausgeliefert.
50 Millionen Potentiometer sind ein Grund zum Feiern: Ernst Halder, Geschäftsführer Technik Novotechnik, Dr. Rudolf Colm, Geschäftsführung Robert Bosch, Torsten Wegner, Geschäftsführer Novotechnik, Gabriele Siedle, Geschäftsführerin S. Siedle & Söhne, Christof Bolay, Oberbürgermeister Ostfildern, und Horst Siedle, Geschäftsführer und Inhaber der Siedle-Gruppe (v.l.n.r.).
© NovotechnikEingebaut in den Fahrzeugen haben die 50 Millionen kundenspezifisch gefertigten Potentiometer Billionen von Kilometern ohne Beanstandungen zurücklegt. Dies feierte Novotechnik am Produktionsstandort in Ostfildern gemeinsam mit Vertreter von Robert Bosch, Zulieferern und Mitarbeitern. Nur mit deren Hilfe lassen sich schließlich hohe Qualität und unbedingte Liefertreue realisieren. Immerhin sei es in 25 Jahren Geschäftsbeziehung nicht ein einziges Mal zu Lieferschwierigkeiten gekommen, betonte Dr. Rudolf Colm, Mitglied der Geschäftsführung von Robert Bosch. Im laufenden Jahr sollen weitere acht Millionen Potentiometer für die Drosselklappensteuerung dazukommen.
Novotechnik fertigt pro Arbeitstag etwa 43.000 Sensoren, nicht nur für die Automobilindustrie, sondern auch für unterschiedliche Applikationen in der Industrie. Die meisten Sensoren arbeiten nach dem klassischen Potentiometerprinzip. Für Automotive-Applikationen, in denen kontaktlose und damit verschleißfreie Sensorik zum Einsatz kommt, gibt es ebenso wartungsfreie Weg- und Winkelsensoren, die nach unterschiedlichen physikalischen Prinzipien arbeiten, zum Beispiel magnetisch, magnetostriktiv oder induktiv. Die jüngste Entwicklung ist ein Multiturn-Sensor, der den mit dem Nobelpreis ausgezeichneten GMR-Effekt (giant magnetoresistance) nutzt.











