RFID
50 % der Anwender wollen Nutzung ausbauen
Die RFID-Technologie ist in den Unternehmen angekommen und in eine stabile, kontinuierliche Wachstumsphase getreten – so das Fazit, das Vertreter des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und des Informationsforum RFID auf einer gemeinsamen CeBIT-Pressekonferenz zogen.
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorstandsvorsitzender des Informationsforum RFID: „RFID ist den Kinderschuhen entwachsen und in eine kontinuierliche Phase der Marktdurchdringung getreten. Nach unserer Marktforschung planten Ende 2008 rund 50 % der RFID-Nutzer, ihre Anwendungen auszubauen, bei ca. 15 % der Nicht-Nutzer ist die Umsetzung von RFID-Anwendungen in den nächsten zwei Jahren konkret vorgesehen.“ Laut ten Hompel könne gerade in den Bereichen der Prozess- und Kostenoptimierung der Druck für eine RFID-Einführung durch die aktuelle konjunkturelle Situation weiter zunehmen. Und auch die Reduzierung von CO2-Emissionen durch effiziente Logistikprozesse sei ein wichtiges Kriterium, sich für RFID zu entscheiden. Ten Hompel stellte heraus, dass sich die Investitionen in RFID-Anwendungen in der Praxis für die Unternehmen als wirtschaftlich sinnvoll erwiesen hätten: „Nach unserer Marktbefragung ebenso wie nach aktuellen internationalen Studien erreicht rund die Hälfte der RFID-Nutzer den Return-On-Invest bereits nach zwei Jahren.“









