Forcepoint
Datenabflüsse verhindern – in acht Schritten
Mit Remote Work, Cloud-Services und KI-Tools wird es für Unternehmen schwieriger, sensible Daten zu schützen. Klassische Sicherheitskonzepte reichen nicht mehr – Data Loss Prevention (DLP) stellt die Daten selbst in den Mittelpunkt. Forcepoint empfiehlt ein strukturiertes Vorgehen in acht Schritten.
Immer mehr Daten fließen zwischen Clouds, Endgeräten und KI-Tools – klassische Sicherheitskonzepte stoßen dabei an ihre Grenzen. Mit einer klaren Strategie lässt sich Data Loss Prevention (DLP) jedoch effektiv umsetzen. Acht Schritte zeigen, wie Unternehmen ihre Informationen zuverlässig schützen können.
-
Ziele und Use Cases definieren
Festlegen, ob es um den Schutz geistigen Eigentums, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben oder die Absicherung hybrider Arbeitsmodelle geht. Darauf aufbauend ein Risikoprofil erstellen: Welche Datenarten, Kanäle und Folgen sind relevant? -
Implementierungsplan aufsetzen
Roadmap entwickeln, Stakeholder einbinden, Verantwortlichkeiten klären (z. B. Installation, Richtlinienpflege, Incident-Bearbeitung) und Zeitplan mit Tests festlegen. -
Richtlinien und Workflows definieren
Mit Fachbereichen Regeln erarbeiten: Welche Aktionen (E-Mail, Cloud-Upload, USB) sind erlaubt, protokolliert, verschlüsselt oder blockiert? Workflows für manuelles Eingreifen bei kritischen Vorfällen festlegen. -
DLP einführen und zunächst monitoren
Lösung installieren, Datenbewegungen beobachten und Richtlinien testen. Anpassungen vornehmen, bevor die Durchsetzung startet. Kritische Risiken (z. B. Massen-Uploads ins Internet) können sofort blockiert werden. -
Richtlinien schrittweise durchsetzen
Mit den sensibelsten Daten und Kanälen beginnen, Monitoring beibehalten und Richtlinien dynamisch anpassen – idealerweise kontextabhängig, etwa bei ungewöhnlichen Zugriffen oder großen Datenmengen. -
Optimierungen vornehmen
Analysen nutzen, riskantes Verhalten gezielt adressieren, Wirksamkeit prüfen und Richtlinien laufend an neue Technologien und Bedrohungen anpassen. -
Unternehmensweiten Rollout durchführen
Schutz auf weitere Daten und Kanäle ausweiten, Richtlinien übernehmen oder anpassen. Moderne Lösungen erleichtern die Skalierung erheblich. -
DLP zu DSPM erweitern
Data Security Posture Management ermöglicht automatische Datenerkennung und -klassifizierung, entfernt überflüssige Berechtigungen und redundante Daten und senkt so Risiken und Kosten.
DLP ist kein Mammutprojekt. Mit klarer Struktur, modernen Tools und KI-gestützter Klassifizierung lassen sich bereits nach wenigen Wochen erste Ergebnisse erzielen.
Fabian Glöser, Team Lead Sales Engineering Nordics, Central & Eastern Europe bei Forcepoint, sagt: „Ein strukturiertes Vorgehen sorgt dafür, dass die personellen Ressourcen optimal eingesetzt und die Projektziele nicht aus den Augen verloren werden. Moderne DLP- und DSPM-Lösungen nutzen zudem KI für die Datenklassifizierung und bringen ein fertiges Richtlinien-Set mit, was den manuellen Aufwand signifikant reduziert. In vielen Projekten haben wir Data Discovery und Datenklassifizierung schon nach zwei bis vier Wochen abgeschlossen, wissen, was mit sensiblen Daten geschieht, und können die ersten firmenspezifischen Richtlinien durchsetzen.“











