Schmersal

Inka Krischke,

Dienstleistungssparte neu strukturiert

Die Schmersal-Gruppe strukturiert ihr Dienstleistungsgeschäft neu: Das Angebot der Safety Services von tec.nicum wird deutlich ausgebaut - insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Komplettlösungen für die Maschinensicherheit.

Das Angebot an Safety Services des tec.nicum wird deutlich ausgebaut – insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Komplettlösungen für Maschinensicherheit.

© Schmersal

Dazu gründet Schmersal zum 8. April 2024 die neue Tochtergesellschaft tec.nicum - Solutions & Services, in der auch die 2019 von Schmersal übernommene Fimra Omnicon Engineering aufgehen wird. Sitz der neuen Gesellschaft wird Kirkel-Limbach im Saarland sein.

Bruno Ricardo Diniz, der bisher das Lateinamerikageschäft von tec.nicum leitete, ist nun Leiter der neugegründeten Tochtergesellschaft und gleichzeitig Head of Global tec.nicum. Das Europageschäft von tec.nicum - Solutions & Services wird von Enildo Caetano dos Santos als Business Development Manager unterstützt, das Team in Deutschland von Carsten Doll als Standortleiter in Kirkel und Tobias Keller als Vertriebsleiter.

»Unsere Kunden profitieren von unserem technischen Know-how, unserem Fachwissen im Bereich funktionaler Sicherheit und unserer Anwendungserfahrung, gebündelt in einer globalen Organisation, die die Vorteile neuer Technologien wie Lidar, Augmented Reality und Digitalisierung nutzt. So werden wir beispielsweise unsere Kunden in Nord- und Südamerika mit dem Know-how unserer brasilianischen Ingenieure unterstützen, während in Europa die neue Gesellschaft und in Asien das indische Team zum Einsatz kommen«, erklärt Bruno Diniz. »Zudem werden wir unser Portfolio an Safety Services erheblich erweitern.«

Dazu werden die vier Säulen, auf denen das Angebot des tec.nicum bisher aufgebaut ist – Wissensvermittlung, Beratung, Technische Planung und Ausführung – um zwei weitere ergänzt: Digitalisierung und Outsourcing. Das tec.nicum bietet verstärkt neuentwickelte Software-Lösungen an, wie beispielsweise ein Tool zur Durchführung von Risikobeurteilungen, aber auch digitale Technologien wie etwa Cloud-Lösungen, IIoT-Anwendungen, digitalisierte Lockout-Tagout-Verfahren oder Instrumente für das Energiemanagement.

Anwendern wird die Möglichkeit geboten, alle Aufgaben im Zusammenhang mit der Maschinensicherheit komplett auszulagern, von der Konzeption von Sicherheitslösungen bis zur Planung und Installation von Schaltschränken. tec.nicum stellt dem Anwender bei Bedarf anschlussfertige Plug & Play-Produkte zur Verfügung.

Zurzeit beschäftigt tec.nicum weltweit 162 Mitarbeitende, vor allem Techniker und vom TÜV Rheinland zertifizierte Functional Safety Engineers. Im Zuge der Erweiterung des Service-Angebots und des Ausbaus der Organisation soll die Zahl der Beschäftigten deutlich zunehmen, um das globale Experten-Netzwerk auszubauen.

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