VDI
Cyberattacken bedrohen Unternehmen
Eine bei der Cebit veröffentlichte VDI-Studie zeigt: Die deutsche Industrie hat ein Sicherheitsproblem. Auch Einschätzungen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standort Deutschland fallen mager aus.
Die steigende Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage sind für deutsche Firmen eine große Bedrohung. Insgesamt schätzt der VDI die Schäden durch IT-Attacken in Deutschland auf circa 80 Mrd. Euro ein. "Deutsche Unternehmen sind zwar für das Thema IT-Sicherheit immer mehr sensibilisiert, aber gerade kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen oft die notwendigen Sicherheitsstrukturen", sagt VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer zum Start der CeBIT 2015. Der Engpass bei qualifizierten IT-Fachkräfte verschärft zudem die Lage und bleibt ein großer Hemmschuh der IT-Branche. Das geht aus den aktuellen Arbeitsmarktzahlen und einer Expertenbefragung des VDI mit 360 Teilnehmern hervor.
Kleine Unternehmen im Visier
Nach einem Report des US-Softwareherstellers Symantec waren im Januar 2015 bereits mehr als ein Drittel aller gezielten Angriffe auf Unternehmen mit 1 bis 250 Mitarbeitern gerichtet. "Die Frage, ob ein Unternehmen angegriffen wird, stellt sich nicht mehr – jedes Unternehmen ist im Visier, mit diesem Bewusstsein müssen sie leben und entsprechend handeln", erklärt Olaf Mischkovsky, Distinguished Systems Engineer bei Symantec Deutschland und Mitglied im VDI Fachausschuss IT Security.










