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Artikel und Hintergründe zum Thema

Schunk

Günter Herkommer,

Rückblick auf die 'Expert Days on Service Robotics'

"Human meets Robotics" – unter dieses Motto stellte Schunk die 9. 'Expert Days on Service Robotics'. Dabei wurde deutlich: Damit robotergestützte Assistenzsysteme zum Selbstverständnis im industriellen Alltag werden, braucht es internationale Standards.

Zwei Tage lang präsentierten 22 internationale Referenten auf dem Symposium für die angewandte Servicerobotik Forschungsprojekte, neuartige Technologien und Anwendungen aus der Welt der Assistenz- und Servicerobotik.

© Schunk

Die beiden Chairmen der zweitägigen, von Schunk organisierten Veranstaltung, Martin Hägele vom Fraunhofer IPA in Stuttgart und Dr. Anders Billesø Beck vom Dänischen Technologie-Institut, sowie die Referenten aus insgesamt neun Nationen ließen keinen Zweifel: Längst sind die Grundlagen der Servicerobotik geschaffen, die Zahl der Anwendungen steigt rasant und der Fokus richtet sich heute verstärkt auf konkrete Aufgaben im industriellen Alltag. Zugleich wächst der Bedarf an multifunktionalen Systemen, die einen dauerhaft rentablen Einsatz ermöglichen.

Immer wieder wurde im Laufe der Veranstaltung deutlich, wie wichtig es ist, die Entwicklung der physikalischen und der kognitiven Interaktion künftig konsequent aufeinander abzustimmen. Denn vor allem in einem intensiven Miteinander der einzelnen Disziplinen sieht die Servicerobotik-Community den Schlüssel für künftige Erfolge. Nur so werde es gelingen, intelligente Serviceroboterlösungen zu realisieren, die die hohen Anforderungen beispielsweise der Automotive-Industrie erfüllen. Während bislang viele Operationen ausschließlich isoliert betrachtet wurden, sind künftig immer häufiger integrierte Lösungen gefragt. Sprich aus dem isolierten Blick beispielsweise auf das Greifen wird ein komplexer Blick auf das Greifen im unmittelbaren Umfeld des Menschen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Themen Safety, intuitive Programmierung, aber auch die vorausschauende Interaktion mit dem Menschen, die besonders komplexe Algorithmen erfordert. Mechanische Komponenten, Sensoren, Software, die Kommunikation innerhalb der Systeme und die Schnittstelle zum Nutzer werden immer stärker als Einheit verstanden. Fest steht nach Ansicht der Expertenrunde, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit in der Servicerobotik extrem hoch ist und für engagierte Unternehmen jede Menge Potenziale bietet.

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