Automatica

Inka Krischke,

Roboter für Werkzeugmaschinen

Die Automation von Werkzeugmaschinen ist eines der Trendthemen auf der diesjährigen Automatica. Dabei konkurrieren zwei Lösungsansätze: die direkte Integration des Roboters in die Maschine oder Zellenkonzepte, bei denen komplette Automatisierungsmodule inklusive Roboter an die Bearbeitungsmaschine angedockt werden.

Ein Motoman MH50 mit Doppel-Dreifach-Greifer beim Be- und Entladen einer Werkzeugmaschine.

© Messe München

Arbeiten Sechsachser innerhalb einer Werkzeugmaschine, müssen sie mit härtesten Produktionsbedingungen zurechtkommen - der Kontakt mit Spänen, Schleifstaub, Kühlschmierstoffen, Schneidölen und sonstigen aggressiven Medien ist nicht zuvermeiden. Solcherlei Anforderungen schränken den Kreis der verwendbaren Roboter deutlich ein.

Für bestimmte Applikationen machen große Sechsachser den Werkzeugmaschinen mittlerweile Konkurrenz. Mit entsprechend modifizierten Robotern lassen sich alle möglichen Werkstoffe bearbeiten. Als Anwendungsmöglichkeiten bieten sich Bearbeitungsverfahren wie Fräsen, Entgraten, Bohren, Gewindeschneiden, Polieren und dergleichen mehr an.

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