Igus

Inka Krischke,

7. Achse vervierfacht den Arbeitsraum

Von Igus kommt eine 7. Achse, die den Aktionsraum eines Roboters vervierfacht und so einfach integrierbar ist wie eine App.

© Igus

Die Linearachse lässt sich über ein Plug-to-program in Sekundenschnelle mit den Robotersteuerungen von Herstellern wie Epson, Dobot, Igus und Omron verbinden. Auch mit den Universal Robots UR 20 und UR 30 sowie den Fanuc CRX-Serien ist die 7. Achse nun kompatibel. Die 7. Achse von Igus ermöglicht Leichtbau-Gelenkarmrobotern mit einem Gewicht von bis zu 55 kg, ihren Aktionsradius zu vervierfachen. Die Basis ist eine bis zu 6000 mm lange Linearschiene aus Aluminium, auf der ein Schlitten über vier Buchsen aus schmierfreiem Hochleistungskunststoff gleitet – bewegt von einem Elektromotor mit Zahnriemenantrieb, der eine Geschwindigkeit von bis zu 0,6 m/s und eine Positionierungsgenauigkeit von ±0,3 mm ermöglicht. Auf diesen Schlitten können Anwender ihren Roboter über ein Adapterkit montieren.

Integrieren lässt sich die 7. Achse über ein Software-Plugin direkt in die Robotersteuerung, jeweils angepasst an den Roboterhersteller. Die Steuerung erkennt die Achse nach der Installation automatisch, der Anwender kann sie dann unmittelbar über das vertraute Bedienpanel des Roboters programmieren und steuern. Die Ansteuerung erfolgt flexibel über digitale I/Os, über UR Cap oder über die Igus Robot Control. Zudem sind alle sicherheitsrelevanten Komponenten wie Not-Aus-Relais bereits berücksichtigt. Auslegen lässt sich die 7. Achse mithilfe eines Online-Konfigurators.

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