Autonome Robotik
Deutsche Roboter beim RoboCup 2013 erfolgreich
Ende Juni kamen über 2.500 Jugendliche mit ihren teils eigens entwickelten Robotern aus 40 Ländern zu der Weltmeisterschaft des internationalen Robotik-Wettbewerbs RoboCup zusammen: Die Bilderstrecke von Computer&AUTOMATION gibt Einblick in die Erfolge deutscher Teams.
In diesem Jahr fand der internationale Robotik-Wettbewerb in Eindhoven in den Niederlanden statt. Das Fernziel ist es, ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, die in der Lage sind, den amtierenden menschlichen Fußball-Weltmeister von 2050 zu schlagen. Hierzu setzte der RoboCup in verschiedenen Ligen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte. Die Anforderungen an die Teams steigen von Jahr zu Jahr. So wurde etwa in diesem Jahr die Spielfeldgröße der so genannten 'Standard Platform League' – der Roboterliga, in der es insbesondere um die Software-Entwicklung geht – auf neun mal sechs Meter vergrößert, was etwa einer Verdopplung des Aktionsfeldes entspricht.
In den Ligen konkurrieren die Roboter der Teams in speziellen Szenarien: Das Spektrum reicht vom fußballerischen Können über Haushaltsaufgaben bis hin zum simulierten Einsatz von Robotern in Katastrophengebieten. Unter den deutschen Teams sind Computer&AUTOMATION insbesondere die Roboter 'B-Human' (Universität Bremen, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz), 'Hector' (Technische Universität Darmstadt) sowie 'Copedo', 'Dynaped' und 'Cosero' (Team 'NimbRo' der Universität Bonn) aufgefallen.










