Bionik / ForschungWeicher Miniroboter könnte Medikamente gezielt platzieren

Eines Tages könnte der millimetergroße Roboter Medikamente im Körper genau dorthin bringen, wo sie gebraucht werden. Forscher des Max-Planck-Instituts haben sich bei seiner Entwicklung an der Natur orientiert: an der Fortbewegung von Larven, Raupen und Quallen.

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Ein Miniroboter liegt in einem Labor im Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme auf einem Cent-Stück.
© Marijan Murat/dpa

Der biegbare Roboter zeichnet sich vor allem durch seine Beweglichkeit aus: Er kann sich mühelos in seiner Umwelt fortbewegen – ob auf einer Oberfläche oder in einer Flüssigkeit. Um den Roboter zu steuern, verwenden die Wissenschaftler ein externes Magnetfeld. In der Polymerschicht des Roboters sind magnetische Partikel eingebettet, ähnlich wie Rosinen in einen Kuchenteig. So können die Forscher die Form des Roboters von außen verändern und er sich fortbewegen

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