IAI Industrieroboter
230-V-Schlittenachse beschleunigt bis 1 g
Der japanische Linearachsen-Hersteller IAI stellt die neue Robocylinder-Reihe RCS3 vor. Diese 230-V-Schlittenachse erreicht eine Lebensdauer von 10.000 km und eine Präzision von ±0,01 mm, Beschleunigungen bis 1 g und Verfahrgeschwindigkeiten bis 1,8 m/s.
Die Vorschubkräfte der Achsen reichen von 57 bis 340 N bei entsprechenden horizontalen Zuladungen von 8 bis 80 kg. Die maximalen Hübe sind von 50 bis 1100 mm angegeben.
Lieferbar sind die Varianten RCS3-SA8 in einem Aluminiumprofil mit quadratischem 80-mm-Querschnitt und RCS3-SS8 in einem steifen Stahlprofil gleicher Baugröße. Letztere ist für raue oder hygienisch anspruchsvolle Umgebungen, wie etwa die Verpackungs- und Nahrungsmittelindustrie, konzipiert. Für die Erfüllung der Reinheitsanforderungen in der Pharma-, Halbleiter- oder Medizintechnik-Industrie sind zudem Reinraum-Ausführungen und für besonders beengte Einbauverhältnisse eine leistungsgleiche Kompaktversion mit seitlich angebrachtem Servomotor erhältlich.
Für die Ansteuerung der Schlittenantriebe genügen ein Versorgungs- und Encoderkabel zu den passenden IAI-eigenen 1-, 2- oder 6-Achs-Steuerungen SCON, SSEL oder XSEL. Die Inbetriebnahme sämtlicher Robocylinder-Achsen erfolgt über ein einheitliches PC-Tool oder über ein Handprogrammiergerät. Software-Funktionsbausteine stehen für alle gängigen Feldbus-Schnittstellen bereit. Neben Profibus, Devicenet, Componet, CC-Link, Mechatrolink, RS485 und Puls-Richtungs-Schnittstelle stehen aktuell zur Implementierung in Industrial-Ethernet-Netzwerke die Schnittstellen Ethercat, Ethernet/IP, Profinet und Sercos III zur Verfügung.










