ITI

Sabrina Matza,

SimulationX V3.4 als 64 Bit-Version

ITI liefert SimulationX nun in Version 3.4. Die Software für die physikalische Modellierung mechatronischer Systeme ist erstmals auch als 64-Bit-Version erhältlich.

© ITI

Mit über 4 GByte Speicherplatz kann der Anwender das volle Potenzial der Hardware nutzen, größere Modelle berechnen und die Modellgenauigkeit steigern. Außerdem steht mit „Torsional Vibration Analysis“ eine Modellbibliothek für Sensibilitätsstudien und Modellierung in der Simulation von Antriebssystemen zur Verfügung.

Die enthaltenen linearen und nichtlinearen Modelle sind auf stationäre Berechnungsmöglichkeiten in SimulationX zugeschnitten. Dank der offenen Bibliotheksstruktur kann der Nutzer Modifikationen und Erweiterungen selbst vornehmen.  Die Version 3.4. unterstützt neben der CAD-Software Pro-Engineer auch Solidworks. Durch verbesserten Import der CAD-Baugruppen lassen sich erstmals geometrische Abhängigkeiten definieren, nach denen die Modell-Elemente anschließend verbunden werden.

Die Position der Modell-Elemente in der Strukturansicht leitet sich aus der entsprechenden Position in der CAD-Baugruppe ab. Modelle werden somit überschaubarer und führen zu einer Verringerung des manuellen Aufwandes sowie der Fehleranfälligkeit beim Import von CAD-Modellen.  Weitere Verbesserungen ergeben sich mit einer Finite-Elemente-Schnittstelle (FE), mit der sich dreidimensionale mechanische Strukturen aus verschiedensten FE-Programmen übernehmen lassen.

Beliebige elastische Strukturen setzt SimulationX dabei in ein ordnungsreduziertes Teilmodell für die weitere Modellierung um. Somit sind auch große Bewegungen im beschleunigten Bezugssystem erlaubt und das Modellverständnis verbessert sich durch realistische Visualisierung des verformten FE-Netzes. Darüber hinaus gibt es im Bereich der Regelungstechnik neue Werkzeuge, die laut Hersteller die Regleroptimierung vereinfachen sollen.

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