Produkte des Jahres 2025

Andrea Gillhuber,

Die Gewinner in der Kategorie „Software & IT“

Von links: Stefan Obst und Claus Romanowsky von Siemens, Martin Gleich von Codesys sowie Patric Scholz und Samuel Greising von Flecs Technologies. © Andreas Juranits / Computer&Automation

Die Gewinner der Kategorie „Software & IT“ verfolgen auf unterschiedliche Wege das gleiche Ziel: Prozesse signifikant zu optimieren und beschleunigen.

3. Platz: Flecs Technologies – ‚Flecselerator‘

3. Platz: Flecs Technologies – ‚Flecselerator‘ Mit dem Flecselerator bietet Flecs Technologies eine schnelle Lösung für den Aufbau eines eigenen App Stores für die Automatisierungsindustrie. In lediglich sechs Wochen können Maschinenbauer, Automatisierer und OEMs ihren individuellen Marketplace starten. Das Tool ermöglicht Unternehmen, ihre Softwareprodukte als Apps anzubieten, Updates zu verwalten und neue Funktionen bereitzustellen – unabhängig von der zugrunde liegenden Hardware. Zudem ist die Plattform voll anpassbar und ermöglicht die Integration von Erweiterungen, angepasst an die Bedürfnisse des Unternehmens. Auch bietet der Hersteller Whitelabel-Optionen, um das Branding und die Benutzeroberfläche an die eigene Identität anzupassen. So erhalten Unternehmen in lediglich sechs Wochen ihren eigenen App Store mit einer breiten Auswahl an Automatisierungs-Apps. © Flecs

Mit dem Flecselerator bietet Flecs Technologies eine schnelle Lösung für den Aufbau eines eigenen App Stores für die Automatisierungsindustrie. In lediglich sechs Wochen können Maschinenbauer, Automatisierer und OEMs ihren individuellen Marketplace starten. Das Tool ermöglicht Unternehmen, ihre Softwareprodukte als Apps anzubieten, Updates zu verwalten und neue Funktionen bereitzustellen – unabhängig von der zugrunde liegenden Hardware. Zudem ist die Plattform voll anpassbar und ermöglicht die Integration von Erweiterungen, angepasst an die Bedürfnisse des Unternehmens. Auch bietet der Hersteller Whitelabel-Optionen, um das Branding und die Benutzeroberfläche an die eigene Identität anzupassen. So erhalten Unternehmen in lediglich sechs Wochen ihren eigenen App Store mit einer breiten Auswahl an Automatisierungs-Apps.

2. Platz: Siemens – ‚Siemens Industrial Copilot‘

Stefan Obst und Claus Romanowsky, Siemens © Andreas Juranits / Computer&Automation

Der Industrial Copilot for Engineering ist laut Siemens der erste generative KI-gestützte Assistent für das Engineering im industriellen Umfeld, der Code für die Automatisierungstechnik schreiben kann. Zu den künftigen Features zählen Multimodalität und Agenten-Konzepte, die die Arbeit von Ingenieuren weiter erleichtern werden. Zudem ist geplant, den ‚Siemens Industrial Copilot for Operations‘ als On-Premises-basiertes Hardware-Software-Bundle anzubieten, um Anwendern die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten zu ermöglichen. Er soll Fertigungsmitarbeitende in die Lage versetzen, direkt mit Maschinen zu interagieren, unterstützt sie bei Wartungsaufgaben sowie beim Erkennen und Verarbeiten von Maschinenfehlern und hilft, die Maschinenleistung zu verbessern. Darüber hinaus wird der Industrial Copilot über multimodale Funktionen zur Analyse und Interpretation von Bildern verfügen.

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1. Platz: Codesys / Fraunhofer IEM – ‚Codesys Static Analyses Release 5.0.0.0‘

Martin Gleich von Codesys © Andreas Juranits / Computer&Automation

Das Fraunhofer IEM hat in Zusammenarbeit mit Codesys Development-Methoden der statischen Codeanalyse in die für SPS gängige Entwicklungsumgebung Codesys integriert. So erhalten Softwareentwickler in der Automatisierungsbranche in Echtzeit Hinweise auf Fehler in ihrem Code, die sie bereits im Entwicklungsprozess korrigieren können. Die Lösung ist im Codesys Static Analysis Release 5.0.0.0 eingebunden. Ähnlich einer Rechtschreibprüfung zeigt die statische Codeanalyse frühestmöglich Fehler und Gefahren im Programmcode an. Zudem macht sie unbeabsichtigte Datenflüsse oder die falsche Verwendung von Programmierschnittstellen sichtbar. Softwareentwickler können ihren Code so bereits während der Programmierung prüfen und ausbessern, ohne ihn kompilieren und ausführen zu müssen. Für die Echtzeit-Korrektur setzt das Forschungsinstitut auf distributive Analyseframeworks mit geringem Speicherverbrauch. Die Analysen bieten Programmierern umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und sind sowohl auf die Codesys-Programmierschnittstelle als auch auf eingebundene Drittbibliotheken anwendbar.

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