IKT-Gründerwettbewerb

Davina Spohn,

Innovative Ideen gesucht

Startschuss für den 'Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen' 2017: Gründer können sich wieder mit ihrem Vorhaben aus der Informations- und Kommunikationstechnologie bewerben. Einen Auszug bereits prämierter Ideen für den Industrie-Einsatz zeigt Computer&AUTOMATION.

© Artiminds

“Mit dem Gründerwettbewerb treiben wir Innovationen in den unterschiedlichsten Bereichen voran.”, so Wolfram Groß, Projektleiter des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten ‘Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen’. So gibt es in dieser Wettbewerbsrunde einen Sonderpreis für sogenannte ‘FinTech-Start-ups’ - Start-ups, die digitale Technologien in neuer Weise für die Finanz- und Versicherungswirtschaft entwickeln. Aber auch für andere Anwendungsbereiche ist der diesjährige IKT-Gründerwettbewerb weiterhin offen. Bis zum 31. März 2017 können sich innovative Gründer mit ihren Ideen auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bewerben. Wer es bis dahin nicht schafft mit der Bewerbung, hat für die zweite Runde des Wettbewerbs ab Juli 2017 wieder die Möglichkeit sich zu bewerben. Alle Bewerber bekommen mit ihrer Ideen-Einreichung die Chance auf einen der bis zu sechs Hauptpreise im Wert von 32.000 Euro. Der Sonderpreis ‘FinTech’ ist mit 10.000 Euro dotiert. Zudem werden bis zu 15 weitere Konzepte mit einem Preis in Höhe von 7000 Euro ausgezeichnet.

Unter den bisherigen Preisträgern des ‘Gründerwettbewerbs – Digitale Innovationen’ finden sich auch Start-ups, deren Entwicklung  insbesondere für den industriellen Einsatz gedacht ist:

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Für eine Teilnahme ist eine Ideenskizze erforderlich, in der das Vorhaben beschrieben wird. Eine Unternehmensgründung muss noch nicht erfolgt sein. Der Ideenwettbewerb verläuft in zwei Phasen: In der ersten Phase haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich mit einer bis zu fünfzehnseitigen Ideenskizze ihres Vorhabens online zu bewerben. Wer diesen ersten Schritt macht, erhält ein ausführliches schriftliches Feedback. Die Analyse auf Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken wird von einem Expertenteam vorgenommen und gibt einen ersten Einblick darüber, ob die eigene Idee durchsetzbar und markttauglich sein könnte. Die Teams, deren Ideenskizzen zu den maximal Top-50 gehören, haben in der zweiten Phase in einem bestimmten Zeitrahmen die Möglichkeit, das erhaltene Feedback in ihr Konzept einzuarbeiten und erneut einzureichen. Prämiert werden die besten Gründungsvorhaben Anfang September auf der IFA 2017 in Berlin.

In der letztjährigen Runde gab es jeweils einen Sonderpreis in den Bereichen Big Data und Digitale Bildung. Die Preisträger der Runde 2016 sind auf der Cebit Ende März 2017 zu sehen.

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