Software- und Systementwicklung
Fraunhofer IESE geht nach Brasilien
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering eröffnet am 9. März das erste Fraunhofer-Projektcenter (FPC) in Brasilien in Salvador, Bahia, und verschafft sich damit Zugang zum brasilianischen Markt für Software- und Systemtechnologien.
Das Center befindet sich im Technologiepark von Bahia, in dem auch Unternehmen wie IBM, Portugal Telecom Innovation und mehrere große brasilianische Firmen angesiedelt sind. Das FPC wird im Bereich des Software- und System-Engineering tätig sein und sich unter anderem mit folgenden Themen befassen: Innovative Lösungen für kritische beziehungsweise große Systeme, mobile Geschäftsanwendungen, e-Government sowie Lebensassistenzsysteme (Ambient Assisted Living). Das Center ist eine gemeinsame Initiative der Federal University of Bahia (UFBA) und der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland.
Brasilien ist die achtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und gilt als einer der am schnellsten wachsenden großen Wirtschaftsräume. Das Land verfügt über einen fortschrittlichen Technologiesektor und entwickelt Projekte, die von U-Booten bis zu Flugzeugen reichen. Brasilien leistet in vielen Bereichen auch Pionierarbeit, einschließlich der Ethanol-Produktion und der Tiefsee-Ölforschung. In Bezug auf Softwaretechnologie war Brasilien das erste Land der Welt, in dem voll automatisierte elektronische Wahlen stattfanden.
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern forscht auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklung. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor.









