Progea Deutschland

Lukas Dehling,

Der Weg in die Cloud

Die Lösung 'Progea Cloud.Databoom' ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Automatisierer Progea und dem Plattform-Anbieter Databoom. Mit ihr steht einem IIoT-Einstieg nichts mehr im Wege, wie Markus Stadelhofer, Geschäftsführer von Progea Deutschland erläutert.

Markus Stadelhofer: "'Progea Cloud.Databoom' ist die optimale Lösung, um Daten aus Automationssystemen mittels IIoT-Technologien zu erfassen und in der Cloud zu analysieren."

© Progea Deutschland

Herr Stadelhofer, was war die Motivation für die Zusammenarbeit mit Databoom?

Stadelhofer: Databoom ist eine junge, sehr flexible Firma mit Erfahrung in der Automationsbranche. Die Kooperation ist eine natürliche Konsequenz aus den Vorteilen des jeweils anderen Marktes. Wenn das Produkt von Progea zu den Bedürfnissen von Databoom hinsichtlich der Datenerfassung passt und die Plattform von Databoom perfekt die Bedürfnisse der Anwender von Progea abdeckt, Daten in die Cloud zu bringen, dann ist es für die Kunden eine perfekte Synergie.

Welche Möglichkeiten bietet die neue Lösung?

Stadelhofer: Ein spezifischer IoT-Treiber ermöglicht die Erfassung von Informationen – etwa aus SPS-Steuerungen oder Feldbussen – und die anschließenden Weitergabe an die Cloud. Außerdem unterstützt die Lösung die automatische Zwischenspeicherung und Datenwiederherstellung bei einer fehlenden Internet-Verbindung. Nutzern von Progea-Produkten wie Connext und Movicon ermöglicht die neue Lösung einfache und schnelle Cloud-Analysen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Anwender, die nach Cloud-Lösungen suchen, keine unterschiedlichen Anbieter für Konnektivität, Visualisierung und die Cloud-Analyse einsetzen müssen – was so denn kompletten Aufbau vereinfacht. Trotzdem ist die Cloud-Plattform offen für die Anbindung anderer Geräte, die MQTT, PubNub oder spezifische API verwenden.

Welche Anwendungen lassen sich mit Progea Cloud.Databoom umsetzen?

Stadelhofer: Sämtliche Anwendungen, bei welchen die Daten von Fabriken, Anlagen oder Geräten weltweit erfasst und anschließend einer Analyse über das Web unterzogen werden sollen – einschließlich enthaltener Diagramme, Trends, Tabellen, Alarmen und Anwenderbenachrichtigungen, virtueller Messungen und Darstellungen sowie Team Dashboards.

Die Daten werden in ‚Non Relation Datenbanken‘ gespeichert. Was hat es damit auf sich?

Stadelhofer: NoSQL- oder nicht-relationale-Datenbanken sind ausdrücklich für Big Data und die Cloud-Analyse gedacht. Die NoSQL-Datenbank , auch ‚Mongo DB‘ genannt, ist die Bekannteste und ermöglicht hohe Leistung bei der Verwaltung von Zeit-Serien-Daten mit einer sehr schnellen Reaktionszeit – insbesondere bei der Daten-Verarbeitung in der Cloud.

Wie wird die Datensicherheit gewährleistet?

Stadelhofer: Die Progea.Databoom-Architektur basiert auf der Google-Cloud, was bedeutet, dass Verschlüsselung, Sicherheit, Datenintegrität, Back-up und Redundanz vom Giganten des Web garantiert werden. Progea.Databoom kann als extrem sicher angesehen werden. Die Anwender können dennoch jederzeit Daten herunterladen oder exportieren.

Wie lassen sich die Kosten skalieren?

Stadelhofer: Wir bieten unterschiedliche Lizenztypen für die Cloud-Analyse an, einschließlich einer guten Skalierbarkeit auf Basis der Anzahl der Signale und der Anzahl der verwalteten Dashboards. Andere, kundenspezifische Lizenzen können auf Basis konkreter Kundenanforderungen angeboten werden. Für Test und Evaluation gibt es einen freien Zugang, um bis zu zehn Signale mit einer Datenspeicherung von sieben Tagen zu verwalten.

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