Internet der Dinge / Business Process Management
Bosch will Inubit übernehmen
Die Geschäftsbereich Software Innovations von Bosch strebt die Komplettierung seiner Wertschöpfungskette im Bereich Business Process Management an. Dazu will das UNternehmen den Berliner Softwareanbieter Inubit übernehmen.
Die Inubit AG entwickelt BPM-Lösungen unter anderem für Energieversorger, Versicherungen, die Branchen Automotive & Logistik, Telekommunikation sowie den Gesundheitsmarkt und hat 2010 mit 100 Mitarbeitern rund 10 Mio. Euro Umsatz erzielt.
Künftig wird Inubit nicht nur die eigenen BPM-Produkte und Lösungen für Geschäftskunden weiterentwickeln, sondern auch wichtige Basiskomponenten für die Umsetzung von System- und Dienstplattformen im „Internet der Dinge und Dienste“ bereitstellen. Dieser Begriff kennzeichnet den Trend, immer mehr Geräte und Systeme so auszustatten, dass sie automatisch Daten über Internet versenden oder empfangen können. „Die Kompetenz, Geschäftsprozesse in branchenspezifische Lösungen und auf Internetplattformen bereitzustellen, macht Inubit für die Bosch-Gruppe sehr wertvoll“, sagt Dr. Heinz Derenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Software Innovations. Zusammen mit der Regeltechnologie (Business Rules Management) von Bosch steht künftig ein Technologieportfolio zur Verfügung, um vernetzte Applikationen in Unternehmen und auf Internet-Plattformen entwickeln zu können.
Der Geschäftsbereich Bosch Software Innovations beschäftigt weltweit rund 340 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen.







