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Artikel und Hintergründe zum Thema

Berlin

Bosch eröffnet IoT-Campus

Im neuen IoT-Campus in Berlin setzt Bosch auf ein unkonventionelles Arbeitsumfeld. Es hat rund drei Millionen Euro gekostet.

Der Wohnwagen – Meeting-Raum und Smart-Home-Experimentierfeld auf Boschs neuem IoT-Campus in Berlin.

© Bosch

Mit dem IoT-Campus in Berlin will Bosch die Strategie der Offenheit weiter voranbringen: “Wir streben Offenheit im Internet der Dinge an – offene Ökosysteme sowie Offenheit für Zusammenarbeit und Partnerschaft. Dieser Gedanke spiegelt sich auch im Campuskonzept wider”, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner anlässlich der Eröffnung. Berlin ist Hotspot vieler wichtiger Akteure, die an und mit vernetzten Lösungen arbeiten. Dazu zählen Software- und Hardwareanbieter, Technologiepartner und Start-ups.

Auf dem Campus im Kreativquartier Ullsteinhaus am Tempelhofer Hafen arbeiten zunächst 250 Mitarbeiter, deren Zahl in den kommenden Jahren auf 400 steigen soll. Das Gebäude ist gleichzeitig Hauptsitz der Bosch Software Innovations.

Unkonventionelles Arbeitsumfeld

Die Arbeitsumgebung wurde von den Mitarbeitern mitgestaltet und soll Kreativität und Offenheit anregen. Statt Schreibtischen fallen Wohnwagen, Werkstätten und Workshopräume ins Auge. Bosch hat rund drei Millionen Euro in diese ungewöhnliche Arbeitswelt investiert.

Gearbeitet wird nach der Methode des ‘Design Thinking’. Gemeinsam mit Kunden werden Ideen entwickelt, Prototypen gebaut und deren Nutzen sofort getestet. Der Campus soll eine Art ‘Living IoT Lab’ sein. Der Wohnwagen ist als Bosch Smart Home ausgebaut, die Küchen sind mit vernetzten Hausgeräten ausgestattet. Die Mitarbeiter werden ermutigt, laufend neue Applikationen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Jüngstes Beispiel: Eine Inhouse-Navigationsapp weist den Weg zum nächsten freien Besprechungsraum in der gewünschten Größe.

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Für alle Branchen

Strategisches Ziel von Bosch ist Vernetzung mit Kunden, um in unterschiedlichsten Branchen Projekten zu entwickeln: Industrie, Energiesysteme, Gebäude, Mobilität und Smart City. Dabei kommen Bosch-eigene Produkte zum Einsatz, aus den Geschäftsbereichen Sensorik, Software und Services.

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