Messtechnik
Endress+Hauser will Kaiser Optical Systems übernehmen
Der Schweizer Spezialist für Prozessmesstechnik Endress+Hauser plant, das US-amerikanische Unternehmen Kaiser Optical Systems zu übernehmen. Die Transaktion soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.
"Mit der Übernahme von Kaiser Optical Systems erweitern wir unser Angebot an hochmoderner Analysetechnik für Flüssigkeiten. Gase und Feststoffe. Außerdem stärken wir unsere Kompetenz im Bereich der optischen Messtechnik und ihrer Fertigung", so Klaus Endress, Chef der Endress+Hauser Gruppe.
© Computer&AUTOMATIONKaiser Optical Systems ist laut Endress+Hauser weltweit führend auf dem Gebiet spektografischer Messgeräte und angewandter holografischer Verfahren. Hauptprodukte sind unter anderem Raman-Sensoren und -Geräte, holografische Komponenten für Spektroskopie, Telekommunikation, Astronomie und Hochgeschwindigkeits-Wissenschaften sowie Anzeigensysteme für die Luftfahrt. Das Unternehmen hat insgesamt 83 Mitarbeiter, so Endress+Hauser auf Nachfrage. Sein Hauptsitz ist in Ann Arbor / Michigan angesiedelt, wo auch die Produktion stattfindet. Kaiser Optical Systems gehört zum Konzern Rockwell Collins, der mit rund 19.000 Beschäftigten in der Entwicklung innovativer Kommunikations- und Luftfahrtelektronik-Lösungen tätig ist.
Der Chef der Endress+Hauser Gruppe, Klaus Endress, betont die strategische Dimension der Übernahme: "Die Raman-Spektroskopie erweitert das Angebot für Kunden in unseren Schlüsselindustrien". In vielen Zukunftsfeldern sei sie seiner Ansicht nach von Bedeutung, etwa in der Energieversorgung und der Biotechnologie, aber auch in Labor-Anwendungen – "ein wichtiger und weiter wachsender Markt".










