Beckhoff Automation
Tochterunternehmen in Japan eröffnet
Am 9. Mai hat Beckhoff offiziell seine neue Niederlassung in Yokohama, Japan, eröffnet. Die Vorbereitungen hierzu waren durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im März ins Stocken geraten.
Seit 2004 ist Beckhoff in Japan durch einen Distributor vertreten. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung hat sich der Automatisierungtechnik-Anbieter aus Verl Anfang des Jahres dazu entschlossen, die dortige Präsenz weiter auszubauen. „Deutschland ist traditionell einer der wichtigsten Außenhandelspartner von Japan und dies bei einem weiter steigenden Außenhandelsvolumen. ‚Made in Germany’ genießt in Japan nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert“, beschreibt Kai Ristau, Leiter International Sales and Business Development, Beckhoff Automation, Verl, die Marktsituation.
Zwar sei der japanische Markt geprägt von den großen japanischen Hardware-Steuerungsherstellern; dennoch sieht Ristau die Chance, den eher traditionellen japanischen Markt von auf PC- und IT-Standards beruhenden Steuerungsphilosophie zu überzeugen. Als Türöffner soll dabei die von Beckhoff entwickelte Ethercat-Technologie fungieren. Der Ethernet-basierte Feldbus wurde Ristau zufolge in Japan gut angenommen, wo die Ethercat Technology Group mittlerweile über 160 Mitglieder zählt.
Die japanische Unternehmenszentrale liegt in der neuen Bucht von Yokohama, in Minato-Mirai. Das Beckhoff-Team umfasst derzeit fünf Mitarbeiter, Geschäftsführer ist Toshimitsu Kawano Die Zusammenarbeit mit dem japanischen Distributor K.MECS soll trotzdem fortgesetzt werden.










