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Artikel und Hintergründe zum Thema

Gründerwettbewerb Digitale Innovationen

Davina Spohn,

Erstmals Sonderpreis zum Thema Industrie 4.0

Der 'Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen' geht in die zweite Runde 2017: Ab sofort können sich Gründer mit kreativen Ideen aus der Kommunikations- und Informationstechnologie (IKT) bewerben. Diesmal verleiht das BMWi einen Sonderpreis Industrie 4.0.

© Artiminds

Das Potenzial der Produktion von morgen will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ’ in der aktuellen Runde seines Wettbewerbes mit dem ‘Sonderpreis Industrie 4.0’ fördern. “Dank der digitalen Vernetzung der Fertigungsprozesse lassen sich die Ressourcen deutlich effizienter nutzen”, so der Projektleiter Wolfram Groß. “Außerdem werden komplett neue Geschäftsmodelle entstehen, was zu einer enormen Wertschöpfungssteigerung führt”, so Groß weiter. Neben dem Sonderpreis vergibt das BMWi Preise für branchenübergreifende Start-ups und Gründungsvorhaben.

Unter den bisherigen Preisträgern des Gründerwettbewerbs finden sich Start-ups, deren Entwicklung insbesondere für den industriellen Einsatz gedacht ist:

Bis zum 4. Oktober 2017 können sich die Gründerteams mit ihren Unternehmenskonzepten online bewerben. Sie sichern sich damit die Chance auf einen der sechs Hauptpreise im Wert von jeweils 32.000 Euro. Der ‘Sonderpreis Industrie 4.0’ ist mit 10.000 Euro dotiert. Zudem kürt das BMWi bis zu 15 weitere Gründungsvorhaben mit einem Preisgeld in Höhe von je 7.000 Euro. Die Gewinner erwartet ein individuell abgestimmtes Coaching- und Mentoringprogramm. Es soll ihnen helfen, Geschäftspotenziale zu identifizieren und wichtige Gründerfähigkeiten auszubilden. Zudem erhalten die Jungunternehmer Zugang zu einem etablierten Experten- und Investorennetzwerk.

Der ‘Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen’ findet jährlich in zwei Wettbewerbsrunden statt. Der Bewerbungsprozess gliedert sich jeweils in zwei Phasen: In der ersten Phase haben alle Gründungsinteressierten die Möglichkeit, eine bis zu fünfzehnseitige Ideenskizze ihres Vorhabens unter www.gruenderwettbewerb.de einzureichen. Eine Gründung muss noch nicht erfolgt sein. Alle Bewerberteams bekommen ein ausführliches schriftliches Feedback. Diese Analyse der Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken nehmen erfahrene Experten vor. Sie geben den Bewerbern eine Einschätzung über die Umsetzbarkeit und Markttauglichkeit ihrer Idee. Die Gründerteams, deren Ideenskizzen zu den maximal Top-50 gehören, haben in der zweiten Phase bis zum 2. Januar 2018 die Möglichkeit, das erhaltene Feedback aufzugreifen, ihr Konzept zu überarbeiten und erneut einzureichen. Prämiert werden die besten Gründungsvorhaben im Frühjahr 2018.

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