IT-Manager Studie 2012
Angst vor Datenverlust wächst
Nur zehn Prozent der IT-Manager sind sich mittlerweile sicher, dass die Daten ihrer Unternehmen im Katastrophenfall ausreichend geschützt sind. Dabei geht die Gefahr bei der Datensicherung weniger von Naturkatastrophen als vielmehr vom Menschen selbst aus - so ein Ergebnis der IT-Manager Studie 2012, die Quantum zum Thema Disaster Recovery veröffentlicht hat.
In der Vorgängerstudie des Münchner Datensicherung-Unternehmens Quantum - der IT-Manager-Studie 2010 - fühlten sich noch 87 % der befragten Unternehmen nicht ausreichend geschützt. Diese Risikowahrnehmung ist laut der aktuell vorliegenden Studie im vergangenen Jahr auf 90 % angestiegen. 27 % der Befragten gab an, im vergangenen Jahr einen Zwischenfall bei der Datensicherheit erlebt zu haben. Davon seien nur 15 % durch Naturkatastrophen bedingt gewesen. Zwar würde derzeit mehr über die Gefahr von Naturkatastrophen wie Flächenbrände in heißen Sommermonaten auf die Datensicherheit diskutiert. Jedoch seien andere Bedrohungen der Datensicherheit für IT-Manager weitaus dringlicher, stellt Robert Clark fest. Er ist Senior Vice President der Data Protection Group bei Quantum. "Wir beobachten ein starkes, nachhaltiges Interesse an deduplizierten und replizierten Disk Backup- und Path-to-Tape Lösungen, welche sowohl physische als auch virtuelle Umgebungen schützen", erklärt Robert Clark. Zudem würden sich Unternehmen verstärkt Cloud-Software und -Services als Lösung für Disaster Recovery-Herausforderungen zuwenden, was die Datensicherheit zusätzlich erschwere.
Die IT-Manager Studie 2012 stützt sich auf eine Befragung von 500 IT-Managern aus Unternehmen, mit der Quantum das Forschungsinstitut Toluna im Februar 2012 beauftragt hatte. Die Erhebung berücksichtigt Unternehmen ab mindestens 100 Mitarbeitern aus Amerika, Europa und Asien. In die Studie wurden nur Teilnehmer aufgenommen, die in ihrem Unternehmen auch für Datenvorhaltung zuständig sind.










