
Warum unser Gehirn unterschiedlich altert
Zwei internationale Studien zeigen, dass geistige Gesundheit weit mehr ist als eine Frage des Lebensstils. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Umwelt, Gesellschaft und individuellen Lebensumständen.

AgraSim am Forschungszentrum Jülich: (www.labo.de)
Forschungsplattform simuliert Klimaeffekte auf Landwirtschaft
Das Forschungszentrum Jülich hat mit AgraSim eine weltweit bisher einzigartige Forschungsplattform eingeweiht. Forschende wollen hier Klimaextreme in Mesokosmen simulieren und anhand eines digitalen Zwillings Strategien für eine resiliente Landwirtschaft der Zukunft entwickeln.

Modell zum Ozonabbau erweitert (www.labo.de)
Neues Modell erklärt bisher rätselhafter Prozess
Forschende aus Jülich und Mainz integrieren eine bislang übersehene Reaktion in ein Ozonmodell. Die neuen Berechnungen stimmen besser mit Messdaten überein und liefern präzisere Vorhersagen.

Wie ein Protein Schizophrenie begünstigen kann
Zwei Studien aus Jülich beleuchten Strukturveränderungen des Proteins DISC1, das bei der Entstehung chronischer psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie eine zentrale Rolle spielt und zeigen neuen Therapieansatz auf.

Nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (www.labo.de)
Peter Wasserscheid leitet neuen Institutsbereich
Mit der Berufung von Peter Wasserscheid als Direktor des Institutsbereichs Reaktionstechnik für die Chemische Wasserstoff-Speicherung (INW-3) ist die Leitung aller Bereiche am Jülicher Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft komplett.

„For Women in Science Award“ (www.labo.de)
Irene Vercellino ausgezeichnet
Dr. Irene Vercellino wurde mit dem Förderpreis „For Women in Science“ ausgezeichnet. Die Strukturbiologin vom Forschungszentrum Jülich ist eine von vier Nachwuchsforscherinnen, die in diesem Jahr die mit jeweils 25 000 Euro dotierte Auszeichnung erhalten.

WSS-Forschungspreis für RWTH Aachen (www.computer-automation.de)
100 Mio. Schweizer Franken für Nachhaltigkeitsforschung
Ein Team der RWTH Aachen konnte sich im Ideenwettbewerb der Werner Siemens-Stiftung durchsetzen und gewann 100 Millionen Schweizer Franken für die Erforschung von Technologien für eine nachhaltige Ressourcennutzung.

Batterieforschung (www.labo.de)
Energiereiche Festkörperbatterie mit Lithium-Anode
Eine neue Feststoffbatterie erzielt hohe Energiedichte mit Lithium-Anode und Hybridelektrolyt – doch bis zum praktischen Einsatz ist es noch ein weiter Weg.

Mit dem Laser forschen (www.labo.de)
Hochleistungslaser in Jülich geht in Betrieb
Prozessverständnis hilft bei der Materialentwicklung: Hier kann der Hochleistungslaser in Jülich einen wertvollen Beitrag leisten, denn mit ihm lassen sich ultraschnelle Prozesse untersuchen.

Entwicklung von Computertechnologien (www.labo.de)
36 Millionen Euro für Computer der Zukunft
Mit rund 36 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 wollen die Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich, der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen, die Entwicklung von Computertechnologien der Zukunft beschleunigen.

Alzheimerforschung (www.labo.de)
Toxische Proteinklümpchen verhindern den eigenen Abbau
Viele neurodegenerative Erkrankungen wie auch die Alzheimer-Demenz werden durch die Verklumpung von bestimmten Eiweißmolekülen (Proteinen) ausgelöst. Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben zusammen mit Kollegen aus den USA festgestellt, dass sich die giftigen kleinen Oligomere gegen ihren eigenen Abbau schützen und somit länger toxisch wirken können.

Human Brain Project geht in die nächste Phase
Die Europäische Kommission und das Human Brain Project haben die Vereinbarung für die nächste zweijährige Projektphase unterzeichnet. Damit wurden 88 Millionen Euro rückwirkend vom April 2018 bis Ende März 2020 bereitgestellt.
Proteinkonformationen sichtbar gemacht (www.labo.de)
Neue Einblicke in molekulare Prozesse bei Parkinson
Das Protein α-Synuclein ist schwer zu fassen: Das Molekül, das eine zentrale Rolle bei der Parkinsonerkrankung spielt, wechselt seine Gestalt mehrere tausend mal pro Sekunde. Durch einen Trick ist es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf nun gelungen, die molekularen Eigenschaften des Proteins detailliert in Aktion zu entschlüsseln.

Künstliche Intelligenz (www.labo.de)
Stickoxide, Ozon und Feinstaub vorhersagen
Der Jülicher Forscher Dr. Martin Schultz will mit künstlicher Intelligenz lückenhafte Daten zur Verteilung von Luftschadstoffen vervollständigen. Für das Projekt erhielt er Anfang der Woche einen der begehrten Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats.

Bodennahe Ozon-Konzentrationen (www.labo.de)
Die am stärksten betroffenen Regionen
Weit oben schützt es vor gefährlicher UV-Strahlung, in den unteren Luftschichten schadet es der Gesundheit. Ein internationales Wissenschaftler-Team aus 14 Forschungseinrichtungen hat den bislang umfassendsten Bericht darüber vorgelegt, wie sich die bodennahen Ozon-Konzentrationen global in den letzten 15 Jahren entwickelt haben.

Mikrosensoren auf Basis von Graphen (www.labo.de)
Lauschangriff auf Nervenzellen
Unablässig laufen elektrische Impulse über die Bahnen des menschlichen Nervensystems. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, der TU München und vom niederländischen Leiden Institute of Chemistry haben Mikrosensoren entwickelt, die diese Signale der Nervenzellen erfassen können.

Neuartiger Katalysator für Dieselabgase
Jülicher Forscher entwickeln gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Industrie eine neue Technologie zur effizienten NOx-Reduzierung aus Dieselabgasen. Das Besondere: Der Katalysator kommt ohne Zusätze wie Harnstoff aus.

Alzheimer-Forschung (www.labo.de)
Bislang schärfstes Bild zeigt unbekannte Amyloid-Details
Ein deutsch-niederländisches Forscherteam hat die Struktur einer Amyloid-Fibrille in bislang unerreichter Auflösung entschlüsselt. Das atomgenaue Modell zeigt bislang unbekannte strukturelle Details, mit denen sich viele Fragen zum Wachstum der schädlichen Ablagerungen sowie zur Wirkung genetischer Risikofaktoren erklären lassen.

Wasserstoff in organischer Trägerflüssigkeit speichern
Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem das Speichern von Wasserstoff in einer Trägerflüssigkeit mit deutlich weniger Aufwand gelingt.

Dem HIV-Protein NEF auf der Spur
Das virale Protein NEF gilt als Virulenzfaktor, der entscheidend zum Krankheitsverlauf von AIDS beiträgt. Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass NEF einen bestimmten Interaktionspartner benötigt, um an die Innenseite der Plasmamembran der Wirtszelle zu gelangen.

Neue Methoden für die Entschlüsselung von Membranproteinen
Ein Team von Wissenschaftlern aus Jülich, Moskau und Grenoble hat zwei neue methodische Ansätze entwickelt, die sowohl die Kristallisierung als auch die spätere Strukturentschlüsselung wesentlich vereinfachen können.

Kohlendioxid-Verwertung (www.labo.de)
Vom Klimakiller zum chemischen Rohstoff
Man nehme das schädliche Treibhausgas Kohlendioxid und verwandle es mithilfe regenerativ erzeugten Stroms in eine universelle Basis für die Herstellung von Kraftstoffen und die chemische Industrie.

Resistiver Schaltmechanismus aufgeklärt
Sie erlauben energiesparendes Schalten innerhalb von Nanosekunden, und die gespeicherten Informationen bleiben auf Dauer erhalten: ReRAM-Speicher gelten als Hoffnungsträger für die Datenspeicher der Zukunft.

Neurowissenschaften (www.labo.de)
Wie das Gehirn auf Schlafentzug reagiert
In einer neuen Studie haben Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich gemeinsam mit Partnern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht, mit welchen molekularen Veränderungen das menschliche Gehirn auf ungewöhnlich lange Wachphasen reagiert.

Topologische Materialien (www.labo.de)
Von Donuts und Tassen, Skyrmionen und Majoranas
Rund 290 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem In- und Ausland sind seit dem 27. März für zwei Wochen zu Gast in Jülich. Sie besuchen die 48. „IFF-Ferienschule" am Forschungszentrum Jülich.

Photodiode mit Zinn (www.labo.de)
Weiterer Schritt zur On-Chip-Datenübertragung
Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silicium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet.

Neurowissenschaften (www.labo.de)
Menschliches Hirn wächst bis ins Erwachsenenalter
Wie wirken sich Entwicklungen in der Kindheit auf das Nervengewebe im Gehirn aus? Anders als bisher angenommen, wächst in bestimmten Bereichen des Gehirns das Gewebe bis ins Erwachsenenalter.

Agrosphärenforschung (www.labo.de)
Nitratbelastung der Gewässer in Deutschland
Der jüngste Nitratbericht brachte keine Entwarnung bei der Belastung der Gewässer in Deutschland: Der Nitratgehalt im Grundwasser lag vielfach über dem EU-weit geltenden Schwellenwert von 50 mg/l.

Hocheffiziente organische Solarzellen (www.labo.de)
Neue Materialien für preiswerten Sonnenstrom
Zusammen mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern haben Jülicher Photovoltaik-Forscher neuartige organische Solarzellen mit gesteigerter Energieausbeute entwickelt.

Alzheimer-Protein Aβ (www.labo.de)
Erstmals „Funktionsverlust" beobachtet
Die Verklumpung des Proteins Amyloid-beta (Aβ) im Gehirn gilt als entscheidender Auslöser der Alzheimerschen Demenz. Die entstehenden Aggregate erhalten gegenüber dem Aβ-Einzelmolekül, dem sogenannten „Monomer", dabei neue, toxische Eigenschaften.

Millionenschwere Förderung für... (www.labo.de)
ERC Consolidator Grant für Dr. Wolfgang Hoyer
Dr. Wolfgang Hoyer vom Jülicher Institute of Complex Systems, Strukturbiochemie (ICS-6) erhält einen der renommierten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates ERC.

Speicherdauer von Qubits weiter verbessert
Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es gelungen, die Speicherdauer von supraleitenden Quantenschaltern weiter zu verbessern. Dass die darin aufbewahrten Daten möglichst lange erhalten bleiben, ist eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung leistungsfähiger Quantencomputer.

Feinstrukturen des Lebens (www.labo.de)
Protein-Filament in atomarem Detail
Ein internationales Forscherteam unter Führung Jülicher Wissenschaftler nutzte das Verfahren der Cryo-Elektronenmikroskopie, um ein Modell der Filamente des Bakteriums in atomarem Detail zu erstellen.

Wasserstoffabtrennung (www.labo.de)
Maßgeschneiderte Membranen für die Umwelt
Durch das Verbrennen fossiler Energieträger in Kohle- und Gaskraftwerken entstehen umweltschädliche Abgase. Jülicher Forscher arbeiten an Möglichkeiten, diese Abgase nicht nur zu reduzieren, sondern auch nutzbar zu machen.

Supercomputer liefert Steckbrief
Bei der Fahndung nach der mysteriösen Dunklen Materie haben Physiker mit groß angelegten Computerberechnungen eine Art Steckbrief für die gesuchten Teilchen der unbekannten Materieform erstellt.

Atmosphärenreinigung (www.labo.de)
Nachtaktive Waschmittel mit Nebenwirkungen
Nitratradikale in der Luft reinigen nachts die Atmosphäre. Jülicher Atmosphärenforscher haben, gemeinsam mit Kollegen aus zwanzig internationalen Forschungseinrichtungen, jetzt entdeckt, dass dies wahrscheinlich ungeahnte Nebenwirkungen zur Folge hat.

Vom Blatt zum Baum (www.labo.de)
Künstliche Photosynthese im großen Maßstab
Wissenschaftler des Forschungszentrums haben zum ersten Mal ein komplettes und kompaktes Design einer Anlage für die künstliche Photosynthese entwickelt.

Auf dem Weg zu besseren Datenspeichern
Sie sind um ein Vielfaches schneller als FLASH-Speicher und benötigen deutlich weniger Energie: ReRAM-Speicher könnten die Computertechnik in den nächsten Jahren revolutionieren.

Silicium-Luft-Batterie (www.labo.de)
Erstmals Laufzeit von über 1000 Stunden erreicht
Silicium-Luft-Batterien gelten als vielversprechende und preiswerte Alternative zur gegenwärtigen Energiespeicher-Technologie. Allerdings erreichten sie bisher nur eine Laufzeit von wenigen Minuten.

Entwicklung stabiler Nanomagnete (www.labo.de)
Atomare Bits trotz Nullpunktsenergie?
Jülicher Forscher fanden heraus, dass die Nullpunktsenergie eine wichtige Rolle für die Stabilität von Nanomagneten spielt. Diese sind von großem technischen Interesse für die magnetische Speicherung von Daten.

Skyrmionen à la carte (www.labo.de)
Magnetische Wirbel für die Informationstechnologie der Zukunft
Magnetische Wirbel – sogenannte Skyrmionen – sind vor mehr als 25 Jahren theoretisch vorhergesagt worden, konnten aber erst vor wenigen Jahren experimentell in magnetischen Materialien nachgewiesen werden.

Neuartige Terahertz-Quelle (www.labo.de)
Neue Möglichkeiten für Scanner und Qualitätskontrolle
Terahertz-Wellen bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel in Körperscannern, sie sind bisher jedoch schwierig und nur eingeschränkt zu erzeugen.

Auf der Suche nach magnetischen Molekülen
Wie können große Datenmengen in Zukunft gespeichert werden? Und wie lassen sich Daten effizienter und schneller verarbeiten? Eine mögliche Lösung könnten molekulare Magnete sein, die als digitale Speichereinheiten dienen.

Graphenforschung (www.labo.de)
Effektive Graphendotierung abhängig von Trägermaterial
Jülicher Physikerinnen und Physiker haben unerwartete Effekte in dotiertem, das heißt mit Fremdatomen versetztem, Graphen entdeckt.

Leuchten verrät produktivste Bakterien (www.labo.de)
Innovationspreis NRW für Jülicher Biotechnologen
Der Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen gehört zu den bedeutenden deutschen Forschungspreisen – verliehen wird er in drei Kategorien.

Ultraschnelle Kontrolle von Spinströmen durch Laserlicht
Ein internationales Team mit der Beteiligung Jülicher Wissenschaftler hat einen neuen Effekt entdeckt, mit dem sich Spinströme kontrolliert erzeugen und steuern lassen.

Messkampagne POLSTRACC (www.labo.de)
Starker Ozonabbau über der Arktis möglich
Die arktische Stratosphäre war in diesem Winter bisher außergewöhnlich kalt, damit sind alle Voraussetzungen für das Auftreten eines starken Ozonabbaus in den nächsten Wochen gegeben.

Wendelstein 7-X erzeugt erstes... (www.labo.de)
Beginn des wissenschaftlichen Experimentierbetriebs
Am 3. Februar 2016 wurde in der Fusionsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald das erste Wasserstoff-Plasma erzeugt.

Neues Konzept für digitale Datenspeicher (www.labo.de)
Kontrolliertes Schalten eines Antiferromagneten
Antiferromagnetische Materialien lassen sich, anders als Ferromagneten wie Eisen, von einem externen Magnetfeld nicht beeinflussen. Wie sie trotzdem für Datenspeicher nutzbar gemacht werden könnten, zeigen Forscher.

Ozonschicht der Arktis (www.labo.de)
Mit dem Forschungsflugzeug HALO zum Nordpol
Vom KIT koordinierte Messkampagne untersucht Einfluss des Klimawandels auf die arktische Ozonschicht und Prozesse in der darunter liegenden Tropopausenregion.

