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Artikel und Hintergründe zum Thema

Machine-to-Machine-Kommunikation

Markus Kien | Davina Spohn,

Telefónica startet neue M2M-Plattform

Nach der Vorankündigung, jetzt der Start: Smart M2M von Telefónica soll die Darstellung, Überwachung und Verwaltung von sicheren M2M-Verbindungen in nationalen und internationalen Mobilfunknetzen sicherstellen.

Telefónica komplettiert seine Lösung für die Kommunikation zwischen Maschinen.

© Telefónica

Telefónica startet seine neue M2M-Plattform auch in Deutschland: „Smart M2M ist eine intuitive webbasierte Gesamtlösung für die automatische Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M). Sie richtet sich an alle Geschäftskunden, die ihre unterschiedlichen vernetzten Geräte kosteneffizient und zentral verwalten, visualisieren und überwachen möchten“, heißt es zur Markteinführung. Die SIM-Karten von Telefónica in den Geräten sollen eine weltweite Versorgung durch alle Telefónica-Netze und die Roaming-Partner des Konzerns garantieren. Erste Testkunden aus Deutschland können die neue Plattform bereits erproben.

Zum Hintergrund: Ob in Fahrzeugen, Stromzählern oder der Unterhaltungselektronik - immer mehr Geräte senden Informationen automatisch über SIM-Karten. Verkaufsautomaten setzen beispielsweise Warnmeldungen ab, wenn der Mindestbestand unterschritten ist. Die intelligente Verwaltung und Darstellung solcher Verbindungen wird immer wichtiger. Deshalb hat Telefónica nach eigenen Angaben mit Smart M2M eine Plattform für das sichere, flexible und zuverlässige Management von M2M-Lösungen entwickelt.

Funktionen der Plattform

Kai Brasche, Vice-President M2M bei Telefónica in Deutschland

© Telefónica

"Der entscheidende Faktor für den erfolgreichen Betrieb von Machine-to-Machine-Lösungen liegt in der Kombination aus effektivem Management von großen SIM-Kontingenten und einfach zu bedienenden Kundenlösungen", sagt Kai Brasche, Vice-President M2M bei Telefónica in Deutschland. "Mit technischem Know-how, jahrelanger Erfahrung und weitreichender Kenntnis vieler lokaler Märkte hat Telefónica eine einfache und flexible Plattform entwickelt, die unseren Kunden eine vollständige Übersicht ihrer M2M-Geschäftsprozesse bietet und weltweit einsatzfähig ist."

Smart M2M ist laut Telefónica in der Lage, die Maschinen von verschiedensten Herstellern mit den unterschiedlichsten Datenquellen zu verbinden. Damit können beispielsweise Sensordaten wie Temperatur, Neigungswinkel oder der Zustand der M2M-Geräte über Standardprotokolle auf der Plattform ausgewertet und an andere M2M-Produkte weitergegeben werden. So lassen sich auch Geräte mit bisher inkompatiblen Datenflüssen zusammenschließen. Die Daten werden einheitlich aufbereitet, individuell visualisiert und logisch in Geschäftsprozesse einbezogen.

"Die am Markt einzigartige Plattform wurde von Telefónica Digital selbst entwickelt", so der Netzbetreiber. Smart M2M sei aber nicht nur eine schlüsselfertige Gesamtlösung, die es Anwendern ermöglicht, Geschäftsprozesse einfach und bequem zu managen. Die neue M2M-Plattform lasse sich auch flexibel an die individuellen Anforderungen der Kunden anpassen. Unternehmen müssen also nicht in Eigenentwicklungen für M2M investieren oder ihre IT für die Maschinen-Kommunikation umstellen, lautet die Argumentation.

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Schnittstellen und Verfügbarkeit

Die Smart-M2M-Plattform bietet eine eigene Anwendungsschnittstelle (API) an, damit Anwender ihre Backend-Systeme und Geschäftsprozesse in die M2M-Plattform integrieren und auf Daten und Funktionen der Plattform zugreifen können. Mithilfe dieser API können Kundenanwendungen einige über das Web verfügbare Aufgaben wie das Customer & Inventory-Management ausführen.

Neben Echtzeit-Überwachung des M2M-Traffics, einschließlich des Volumens und einer erweiterten Diagnose, bietet Smart M2M auch innovative Funktionalitäten zur Prävention von Betrugsversuchen. So kann die Kommunikation auf die in einer Liste geführten Geräte beschränkt oder der Traffic gedeckelt werden.

Telefónica hat Smart M2M am Anfang des Jahres erstmals vorgestellt. Die neue Plattform kommt bereits in Argentinien, Brasilien sowie in Spanien zum Einsatz und wird nun auch in Deutschland angeboten.

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