Hannover Messe 2023

Andreas Mühlbauer | Andrea Gillhuber,

‚H2Eco Award‘ verliehen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck besuchte auf der Hannover Messe ausgewählte Firmen, die mit ihren Technologien die Wende zu einer klimafreundlichen Produktion unterstützen. Am Dienstagnachmittag verlieh er den ‚H2Eco Award‘.

Kilian Fromm von Green Wind Innovation und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

© Deutsche Messe AG

Zum zweiten Mal wurde auf der Hannover Messe 2023 der H2Eco Award verliehen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck überreichte den von der Deutschen Messe und dem Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) ausgelobten Preis feierlich am Dienstagnachmittag. Ausgezeichnet wurde die Green Wind Innovation GmbH mit ihrem Projekt TH2Eco. Dabei handelt es sich um ein im Aufbau befindliches Wasserstoff-Ökosystem, das von Green Wind Innovation und regionalen Partnern entwickelt wird. Ziel ist es, einen regionalen Wasserstoffmarkt aufzubauen und die lokale Wertschöpfung in einen überregionalen Markt zu integrieren. In seiner Laudatio sagte Habeck, dass Deutschland rund um die Energiewende zwar viel aufzuholen hätte, aber nicht beim Thema Wasserstoff. »Hier sind wir in einigen Sektoren vorne dabei.« Er betonte weiter: »Als systemischer Teil in der Sektorenkoppelung ist Wasserstoff nicht wegzudenken.« Außerdem appellierte er: »Nutzen Sie die Dynamik, die im Moment vorherrscht. Reden Sie miteinander.«

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (l.), Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (r.).

© Deutsche Messe AG

Vor der Preisverleihung hatte Habeck am Messerundgang teilgenommen. Einen beachtlichen Förderscheck überreichten der Bundeswirtschaftsminister und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zu Beginn an Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzenden der Salzgitter AG. Mit 999.782.173,87 Euro fördern Bund und Land den Umstieg des Stahlproduzenten auf energieschonende Produktionsmethoden.

Die danach besuchten Firmen Hawe Hydraulik, Flender, ebm-papst, Phoenix Contact, Beckhoff und Siemens Energy verbindet, dass sie mit ihren Technologien die Projekte der Energiewende erst möglich machen. Entsprechend intensiv informierte sich der Bundesminister und unterstrich dabei immer wieder seine Bereitschaft, die Unternehmen bei der Entwicklung von energieeffizienten Technologien zur Marktreife politisch zu unterstützen.

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