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Neue Lösungen für Bildverarbeitung und Barcodelesegeräte

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Gerade in der jetzigen Situation sind automatisierte und intelligente Lösungen entscheidend, damit Lieferketten möglichst reibungslos funktionieren. Produktionsvorgaben ändern sich oft schnell, und die Zeitvorgaben für die Auftragsabwicklung werden immer knapper.

Betreiber von Lagern und Distributionszentren müssen ihre Retourenprozesse möglichst effizient gestalten. Einzelhändler müssen mit ihrem vorhandenen Personal immer mehr Nachfragen erfüllen und zugleich ein gutes Kundenerlebnis ermöglichen. Sie alle benötigen einfache Lösungen, mit denen sich die Qualität steigern und die Produktionsleistung erhöhen lässt. 

Zebra Technologies hat vor kurzem neue Lösungen für die industrielle Bildverarbeitung und stationäre Barcodelesegeräte vorgestellt. Das neue Portfolio von Zebra ermöglicht die Nachverfolgung und Qualitätsinspektion bei laufenden Fertigungsprozessen. Die Produkt-Suite von Zebra beinhaltet intelligente Kameras für industrielle Bildverarbeitung  sowie stationäre Barcodelesegeräte  und wird von Zebra Aurora™ unterstützt. Mit dieser umfassenden Softwareplattform lassen sich sowohl Kamera wie auch Scanner einfach einrichten, bereitstellen und betreiben. Zebra Aurora vereinfacht komplexe Prozesse und hilft, Kosten zu reduzieren. Die stationären Barcodelesegeräte und Kameras für industrielle Bildverarbeitung von Zebra haben dieselbe robuste stationäre Hardware, mit ihnen lassen sich Produktionslinien und Prozesse in der Produktbewegung überprüfen. So kann die Qualität in der Produktion, im Lager und in der Logistik entscheidend verbessert werden.

Der Unterschied zwischen industrieller Bildbearbeitung und Computer Vision

Was aber ist eigentlich der Unterschied zwischen industrieller Bildverarbeitung (Machine Vision) und Computer Vision? Industrielle Bildverarbeitung und Computer Vision sind beides intelligente Systeme, die zur Bilderfassung, -verarbeitung und -analyse eingesetzt werden. Beide Lösungen verbessern die Qualitäts- und Prozesskontrolle, indem sie sowohl einzelne Probleme wie auch wiederkehrende Muster erkennen, die Mitarbeiter vielleicht übersehen.

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Die Unterschiede zwischen den beiden Technologien liegen in der Geschwindigkeit und ihrem Umgang mit Informationen. Industrielle Bildverarbeitung wird häufig in Fertigungsanlagen eingesetzt, um etwa nach Unstimmigkeiten bei einem Etikett, einer Verpackung oder sogar einem kompletten Artikel zu suchen. Solche Fehler können Reklamationen, Strafen wegen Nichteinhaltung der Vorschriften und andere kostspielige Konsequenzen nach sich ziehen. Viele Unternehmen setzen ein System ein, dass entweder ein Bestehen oder Nichtbestehen der Überprüfung anzeigt. Dadurch können die Kontrolleure schnell und ohne weitere Absprache entscheiden, ob Artikel den Prozess der Fertigung weiter durchlaufen oder entfernt werden. Industrielle Bildverarbeitungssysteme arbeiten in der Regel auch eigenständig, d.h. die Bilderfassung und -analyse erfolgt direkt an der Anlage. Die Daten müssen nicht zuerst an ein Back-Office-System zur Verarbeitung gesendet werden.

Computer Vision wird hingegen oft als Back-End-Verarbeitungsplattform für Front-Line-Bilderfassungstechnologien eingesetzt, wie z. B. intelligente Automatisierungslösungen, bioptische Scanner und sogar mobile Computer. Hochentwickelte Algorithmen ermöglichen den Mitarbeitern einen umfassenden Überblick über die Abläufe. Obwohl auch Computer Vision schnelle Entscheidungen ermöglicht, gibt es tendenziell eine etwas längere Vorlaufzeit im Vergleich zur industriellen Bildbearbeitung, da die Daten im System sehr detailliert verarbeitet werden.

Industrielle Bildbearbeitung ist aufgrund der spezialisierten visuellen Fähigkeiten in der Regel für spezifische industrielle Automatisierungsanwendungen ausgelegt. Computer-Vision-Algorithmen hingegen können breiter eingesetzt werden, um etwa qualitative Analysen zu unterstützen. Deshalb werden industrielle Bildverarbeitung und verwandte Lösungen wie stationäre Barcodelesegeräte eher in der Produktion, im Lager- und in der Distribution eingesetzt. Computer Vision kommt vermehrt im Einzelhandel oder im Gesundheitswesen zum Zug.

Stationäre Barcodelesegeräte werden meist für die Nachverfolgung von Produkten oder Produktteilen auf ihrem Weg durch eine Produktions-, Kommissionier-, Verpackungs- oder Versandanlage eingesetzt. Industrielle Bildbearbeitung wird hingegen meist für die visuelle Qualitäts- oder Prozesskontrolle von Produkten verwendet. Stationäre Barcodelesegeräte sind dementsprechend dafür vorgesehen, die Barcodes von Artikeln zu lesen, die sich auf Förderbändern oder anderen Anlagen in Distributionszentren und Lagern bewegen. Logistikmanager und sogar Kunden können so jederzeit über den aktuellen Status informiert werden. Stationäre Barcodelesegeräte von Zebra können jedoch mit einer einfachen Software-Neukonfiguration auch für die industrielle Bildverarbeitung verwendet werden.

Neue Lösungen für industrielle Bildverarbeitung und stationäre Barcodelesegeräte

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Das neue flexible Portfolio von Zebra beinhaltet sieben stationäre Lösungen zur Datenerfassung mit einer Reihe von Scanfunktionen bzw. Funktionen für die industrielle Bildbearbeitung. Unternehmen können die Produkte auswählen, die ihren Anforderungen entsprechen, und sie jederzeit einfach durch den Erwerb einer Softwarelizenz aufrüsten. Dadurch erhalten sie Support für neue Barcode-Symbologien, eine höhere Scangeschwindigkeiten oder erweiterte Funktionen für die industrielle Bildbearbeitung.

Die stationären Barcodelesegeräte verbessern die Nachverfolgbarkeit durch die fehlerfreie Dekodierung jedes Teils und jeder Verpackung auf dem Weg durch Produktion, Lager und Versand – und das in der gesamten Lieferkette. Die stationären Barcodelesegeräte von Zebra erkennen 1D/2D-Barcodes, Direct Part Marks (DPM) und OCR-Texte (Optical Character Recognition). Somit ermöglichen sie eine verbesserte Produktivität und die Automatisierung von Produktbewegungen. Dies macht Prozesse im Lager, im Versand und bei Retouren effizienter. Mit den intelligenten Kameras für industrielle Bildbearbeitung von Zebra lassen sich die Qualitätsprüfung in vielen diskreten Fertigungsprozessen automatisieren, fehlerhafte Produkte reduzieren und Montage- und Nachverfolgungsinformationen bestätigen. Dadurch steigen Produktivität und Qualität.

Die neuen Lösungen von Zebra bringen Unternehmen viele Vorteile, die mit anderen Automatisierungslösungen nicht zu erreichen sind. Die Geräte von Zebra sind auch die einzigen, die mit Zebra Aurora dieselbe Softwareplattform nutzen. Dadurch kann ein einzelnes Kamera-/Sensorgerät einen doppelten Zweck erfüllen, was weniger Kosten und Schulungen erfordert.

Weitere Informationen zur industrielle Bildverarbeitung und den stationären Barcodelesegeräten von Zebra finden Sie hier.


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