Augmentir
Smart & Sicher
Arbeitsschutz geht die gesamte Belegschaft an, nicht nur den Sicherheitsbeauftragten. Wie aber können Unternehmen gewährleisten, dass Sicherheit für alle Mitarbeitenden überall im Werk an erster Stelle steht? Digitale, KI-basierte Lösungen können helfen.
Die Vermeidung von Betriebsunfällen hat für Unternehmen oberste Priorität. Zum Arbeitsschutz gehört aber auch das Nachverfolgen von Beinahe-Unfällen sowie alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass die tägliche Routine am Arbeitsplatz nicht krank macht. Das gelingt nur, wenn sich richtiges Verhalten in der gesamten Belegschaft verankert.
Entsprechend wichtig ist daher die Schulung der Mit-arbeiter*innen. Diese ist sogar gesetzlich vorgeschrieben: Laut Arbeitsschutzgesetz muss ein Arbeitgeber seine Beschäftigten regelmäßig und ausreichend zu Sicherheit und Gesundheitsschutz unterweisen. Das korrekte Ausschalten und Abschließen von Maschinen vor der Reinigung fällt darunter ebenso wie das zuverlässige Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung und regelmäßige Hygienemaßnahmen.
Maßgeschneiderte Anweisungen
Mit digitalen Checklisten via Smartphone, Tablet oder Datenbrille lässt sich das leichter anleiten und kontrollieren als mit Ordnern voller Papier. Allerdings: Mit „Schema F“ ist hier nichts gewonnen. Denn laut Gesetz muss die Unterweisung eigens auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich der Beschäftigten ausgerichtet und an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein. Zudem hat die Unterweisung vor Aufnahme der Tätigkeit zu erfolgen, und zwar jedes Mal bei:
- Veränderungen im Aufgabenbereich,
- der Einführung neuer Arbeitsmittel oder
- einer neuen Technologie
Dies stets zuverlässig und zur richtigen Zeit zu tun, ohne Warte- und Leerlaufzeiten zu riskieren, ist eine große Herausforderung. Digitale Anweisungen sind ebenfalls nur ein Teil der Lösung. Sie müssen auch smart sein. Das bedeutet: Mobile Apps für Connected Worker gehen mit Hilfe von KI individuell auf den Mitarbeitenden ein. Dabei berücksichtigen sie dessen Fähigkeiten sowie seine Erfahrung mit der aktuellen Aufgabe. Zudem berechnen sie sogar das Userverhalten nach Tagesform ein. Zwei Beispiele: Eine Maschinenführerin zögert bei einem Arbeitsschritt während des Logout/Tagout. Oder ein Werker springt in der App zum Anlegen der Schutzkleidung immer wieder vor und zurück. Dann bietet die KI ein vertiefendes Video an oder bittet darum, sich vor dem nächsten Schritt bei erfahrenen Kollegen rückzuversichern.
Jedes Unternehmen bestimmt, welche Lernschritte, Bilder, Texte oder Videos das System einer Person anzeigt. Sobald alles läuft, blendet die KI detailreiche Anleitungen wieder aus. Wer seinen Job beherrscht, braucht dann nur die Erledigung wesentlicher Schritte zu bestätigen. Auch das Onboarding und Schulen neuer Mitarbeiter erfordert wesentlich wengier Präsenztrainings abseits der Fabrikhalle. Stattdessen bietet sich das „Training on the job“ mit digitaler Unterstützung an – punktgenau da, wo die jeweilige Aufgabe anfällt. So ist die Einarbeitung eng mit der praktischen Arbeit verzahnt.
Konkreter Rat aus der Ferne
Mit seiner Smart Connected Worker Suite bietet Augmentir ein KI-gestützten Tools für vernetztes Arbeiten an. Unternehmen können damit Mitarbeiter gezielter qualifizieren, deren Produktivität am Arbeitsplatz steigern und den Arbeitsschutz erhöhen.
© AugmentirIn der Industrie arbeiten immer mehr Beschäftigte in großer räumlicher Distanz von Fachexperten oder Supervisoren. Laut Zahlen von Cisco gilt dies für fast zwei Drittel der in Fabrikhallen oder im technischen Außendienst Tätigen. Was aber, wenn plötzlich eine Unklarheit oder gar ein Problem auftritt? Dann wäre der Schulterblick eines Experten überaus wertvoll.
Lösungen für vernetztes Arbeiten überbrücken die Distanz durch Live-Video-Streaming und Augmented Reality. Arbeiter und Supervisor schauen damit zusammen auf die Situation vor Ort, besprechen nötige Maßnahmen am konkreten Fall und überprüfen den Erfolg. Ein Fehler oder Unfall kann so leichter abgewendet werden. Zudem verkürzen KI-Bots den Weg zur Problemlösung und entlasten stark nachgefragte Spezialisten. Denn die Bots lassen sich darauf trainieren, häufig gestellte Fragen direkt zu beantworten.
Unmittelbare Meldung an das EHS-Team
Oft werden kleinere sicherheitsrelevante Vorfälle schlecht dokumentiert und Verantwortliche erfahren erst sehr spät davon. Dies erschwert die Rekonstruktion: So werden Schilderungen meist ungenauer, je länger ein Geschehen zurückliegt. Zusammenhänge – etwa zwischen dem Fehlercode einer Anlage und einem späteren Ereignis – bleiben dann oft unentdeckt. Mit mobilen Apps lassen sich Pannen ebenso wie Beinahe-Unfälle per Bild und Text erfassen und in Echtzeit an Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz (EHS, Environment, Health and Safety) weitergeben. Diese können dann sofort handeln und erkennen wo sie nachbessern müssen.
Gutes Sicherheitsmanagement duch Prävention
Gefährdungsbeurteilungen – Job Safety Analysis (JSAs) – sind für jeden Arbeitsplatz im Unternehmen Pflicht. Dabei werden Sicherheitsrisiken ermittelt und bewertet. Das reicht von Absturzgefährdung über Lagerung von Gefahrenstoffen bis hin zu den Wegen auf dem Betriebsgelände. Software hilft, unternehmensweit einheitliche Standards für den Beurteilungsprozess zu etablieren. Mithilfe interaktiver Formulare gewinnen Verantwortliche mehr Überblick und können möglichen Gefahren leichter gegensteuern.
| KI im Arbeitsschutz |
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| Augmentir hat seine Anwender nach ihren Erfahrungen mit KI-gestützten Lösungen für die Vernetzung von technischem Personal gefragt. Die Unternehmen gaben unter anderem an, dass die Zahl der meldepflichtigen Unfälle um 80 % zurückging. Die Notwendigkeit von Nachbesserungen verringerte sich um 25 %. Die Einarbeitungszeit konnte laut den Erfahrungen um 80 % reduziert werden. |
















