VDMA Konjunkturumfrage
Ostdeutscher Maschinenbau ist stabil
Ungeachtet der ins Stocken geratenen Weltwirtschaft und der Eurokrise haben sich die ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbauer auch im vierten Quartal 2011 behauptet. Das ermittelte der VDMA Ost in seiner Konjunkturumfrage.
Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost: "Die Maschinenbauer in Ostdeutschland blicken überwiegend zuversichtlich in die Zukunft."
© VDMADie aktuelle Konjunkturumfrage des VDMA-Landesverbandes Ost unter 350 Mitgliedern in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stimmt zuversichtlich. „Trotz des zyklischen und damit erwartungsgemäß verlangsamten Wachstumstempos zum Jahresende, war 2011 ein zufriedenstellendes Jahr“, resümiert Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA-Landesverbands Ost. Beispielsweise lagen die Kapazitätsauslastung und Auftragsreichweite auf dem guten Niveau des zweiten Quartals. Nach oben zeigen zudem die Umsatzrendite, Geschäftserwartungen und Personalplanungen.
Nach vorläufigen Schätzungen des VDMA-Ost erzielte der ostdeutsche Maschinenbau rund 14 Milliarden Euro Umsatz in 2011. Das entspricht rund 7 Prozent des für 2011 erwarteten Gesamtumsatzes (Ost und West) von etwa 193 Milliarden Euro.
Unternehmer beklagen Rahmenbedingungen
Probleme bereiten den Unternehmen nach wie vor Randbedingungen wie langwierige Vertragsverhandlungen, die diskontinuierliche und kurzfristige Auftragsvergabe, lange Lieferzeiten und kaum zumutbare Zahlungsbedingungen seitens der Zulieferer. Hinzu kommen steigende Kosten für Material, Energie und Rohstoffe sowie das Thema „Preisdumping“, um Marktanteile gewinnen oder halten zu können. „Trotz der anhaltenden Probleme sowie Unwägbarkeiten sieht der Großteil der befragten Unternehmen eher zuversichtlich in die Zukunft“, so Pätz. Knapp 90 Prozent der Befragten erwarten für das erste Quartal 2012 gleichbleibende oder bessere Geschäfte.
Eine detaillierte Auswertung der Konjunkturbefragung haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst.










