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Artikel und Hintergründe zum Thema

Weidmüller

Alexandra Hose,

Neubau eines energieeffizienten Fertigungsgebäudes

Das Elektronik- und Verbindungstechnikunternehmen Weidmüller erweitert seinen Hauptsitz in Detmold um ein neues Fertigungsgebäude. Der Neubau wird künftig unter anderem für die Produktion von Elektronikkomponenten genutzt.

© Weidmüller

Im neuen Fertigungsgebäude sollen künftig die Leiterplattenbestückung, die Montage, die Kunststofffertigung sowie logistische Prozesse stattfinden. Das Investitionsvolumen beträgt laut Weidmüller etwa 60 Millionen Euro. Die Bauzeit wird voraussichtlich knapp zwei Jahre betragen, Produktionsstart im neuen Fertigungsgebäude ist für Anfang 2025 geplant.

Volker Bibelhausen, Technologievorstand und Vorstandssprecher von Weidmüller, über den Start des Großprojekts: „Mit der neuen Elektronikfertigung in Detmold stärken wir den Standort Deutschland und bieten interessante Arbeitsplätze in Ostwestfalen-Lippe. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um unsere Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit in der Elektronik weiter auszubauen.“

Nachhaltig und local-for-local

Das Konzept des neuen Gebäudes sieht eine moderne Ausstattung sowie einen hohen Automatisierungsgrad vor. Energieeffizienz steht dabei im Fokus mit reversiblen Wärmepumpen zur Beheizung und zur Kühlung der Halle sowie Wärmerückgewinnung aus Produktionsabwärme. Zusätzliche Wärmebedarfe werden über Fernwärme abgedeckt. Die gesamte Dachfläche des Gebäudes soll mit einer 600-kWp-Photovoltaikanlage ausgestattet sein.

Dr. Sebastian Durst, Vorstand Operations bei Weidmüller über den Start des Großprojekts: »Wir legen bei unserem neuen Fertigungsgebäude großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in allen Bereichen. Zum einen sieht das Gebäudekonzept die Nutzung erneuerbarer Energien vor. Zum anderen produzieren wir in Detmold gezielt für unsere europäischen Kunden und reduzieren so Transportwege und unseren CO2-Fußabdruck.«

Baubeginn mit einer symbolischen Grundsteinlegung war am 14. August 2023.

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