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Artikel und Hintergründe zum Thema

Product-Lifecycle-Management

Stefan Kuppinger,

Hard- und Software-PLM vereint

Der PLM-Anbieter Parametric Technology Corporation (PTC) kombiniert mit der Übernahme des kanadischen Softwareanbieters MKS das Lifecycle-Management von Hard- und Software-Entwicklung.

Mit seiner Entwicklungsplattform Integrity hat MKS eine Lösung entwickelt, die das so genannte Application Lifecycle Management (ALM) von Software ermöglicht. Obwohl Software heutzutage für viele Produktinnovationen und -qualität entscheidend ist, wird Software in der Regel losgelöst vom physischen Produkt entwickelt und verwaltet. Diese bislang getrennten PLM-Welten führt PTC nun zusammen, um Fertigungsunternehmen ein einheitliches Management von Hardware- und Software-Entwicklung zu ermöglichen.

MKS Integrity koordiniert und verwaltet sämtliche Tätigkeiten und Ergebnisse, die bei der Entwicklung von Produkten mit einem hohen Software-Anteil anfallen. Dazu gehören das Management von Produktanforderungen, Produktmodellen, Software-Codes und deren Tests. Dadurch wird die Nachverfolgbarkeit über den Lebenszyklus einer Software sichergestellt. Durch die Kombination der MKS Integrity-Lösung mit den PLM-Lösungen von PTC entsteht ein Lösungsportfolio, das eine komplett Integration von Hard- und Software eines Produktes ermöglicht. Als Folge lässt sich die Produktqualität steigern, Markteintritte beschleunigen sowie Risiko- und Wartungskosten senken.

Laut dem Analystenhaus Gardner schenken Fertigungsunternehmen dem System-Engineering, dem ganzheitlichen Management der Produkte und der Qualitätsüberwachung nicht ausreichend Beachtung, obwohl Software zu einem immer wichtigeren Teil des gefertigten Produkts und fundamentaler Bestandteil im heutigen Produktentwicklungsprozess ist.

Aus diesem Grund suchen Unternehmen nach einem umfassenderen Ansatz für das Management ihrer Produkt-Lebenszyklen, das die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen und die Verifikation von Anforderungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützt.

Die MKS wurde für rund 300 Mio. US-Dollar verkauft und nach Abschluss der Akquisition von der kanadischen Börse genommen.

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