VDMA-Ranking
Arbeitskosten im europäischen Maschinenbau
Der VDMA hat ein Ranking der Arbeitskosten pro Stunde im europäischen Maschinenbau veröffentlicht. Danach verteuerten sich in den europäischen Ländern die Arbeitskosten-Stunden im Jahr 2013 im Schnitt um 2 % verglichen zum Vorjahr. Im deutschen Maschinenbau lag der Anstieg bei rund 3 %. Ein anderes europäisches Land führt das Ranking an.
Die Arbeitsstunde eines schwedischen Maschinenbauers war im vergangenen Jahr im europäischen Vergleich am teuersten – dies schreibt der VDMA in erster Linie der Kursentwicklung der schwedischen Krone zu. In Nationalwährung gerechnet kletterten die Arbeitskosten in dem skandinavischen Maschinenbauland seit 2008 um 13 % nach oben. Das ist weniger als in Deutschland (+ 15 %). Aktuell befinden sich die schwedischen Arbeitskosten - umgerechnet in Euro - rund 8 % über dem deutschen Niveau.
Nach Platz 4 in den Jahren 2011 und 2012 haben die zuletzt hohen Tarifabschlüsse dem deutschen Maschinenbau zusammen mit dem dänischen Maschinenbau Rang 3 verschafft. Einen leicht dämpfenden Einfluss übte 2013 in Deutschland die Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge aus, so der VDMA. Aber auch ohne das hätte es nicht für den 2. Rang gereicht: Der Vorsprung der Belgier beträgt immer noch 5 %.
Am unteren Ende der Tabelle stehen nach wie vor die Ukraine, Bulgarien und Rumänien. Eine Maschinenbau-Arbeitsstunde kostet dort weniger als ein Achtel dessen, womit in Deutschland im Schnitt kalkuliert wird. Neu aufgenommen in den europäischen Vergleich wurde das Land Kroatien. Die Arbeitsstunde im Maschinenbau liegt dort bei unter 9 Euro, was im Ranking den 20. Platz bedeutet.
Der VDMA nutzte für die Werte ab 2009 Schätzungen beziehungsweise Fortschreibungen. Deren Basis sind Ergebnisse der europaweiten Arbeitskostenerhebung 2008, des europäischen Arbeitskostenindexes und nationale Arbeitskostenstatistiken.










