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Artikel und Hintergründe zum Thema

TE Connectivity / Phoenix Contact

Inka Krischke,

SPE-Entwicklungskooperation gestartet

TE Connectivity und Phoenix Contact werden gemeinsam hybride Single Pair Ethernet (SPE) M12-Verbindungslösungen entwickeln. Die Steckverbinder entsprechen dem Hybridformat nach IEC 63171-7, der Anfang 2021 auf Vorschlag von TE in der Normungskommission initiiert wurde.

© pixabay

Diese Vereinbarung hat das Ziel, die Marktdurchdringung der SPE-Technologie im industriellen Umfeld voranzutreiben. Priyank Kishor, Global Product Management Leader bei TE Connectivity erklärt: „Als Gründungsmitglied des SPE Industrial Partner Network setzt sich TE dafür ein, die entscheidenden Vorteile der SPE-Technologie in industrielle Netzwerke einzubringen. Wir haben nun eine gemeinsame Roadmap für die Umsetzung, nämlich die Entwicklung hybrider Schnittstellen, die die Integration von SPE in bestehende Infrastruktur erleichtern. In Zusammenarbeit mit Phoenix Contact werden wir gemeinsam Lösungen entwickeln, die die umfassende Implementierung von SPE ermöglichen.”

Die Norm IEC 63171-7 spezifiziert hybride Schnittstellen mit SPE- und Power-Kontakten im M12-Format. Der Standard beschreibt sieben Kodierungen für unterschiedliche Applikationen mit Leistungsklassen von 8 bis 16 A und von 50 bis 600 V. Während bisherige Konzepte mit Power over Data Line (PoDL) auf 50 W am Gerät begrenzt sind, umfassen die Einsatzmöglichkeiten für SPE-M12-Hybridsteckverbinder auch leistungsstarke IIoT-Geräte, Robotiksysteme, Servo- und Drehstromantriebe.

Torsten Janwlecke, Mitglied der Geschäftsführung von Phoenix Contact und Präsident des Geschäfts-bereichs Device Connectors, erläutert: „Die Entwicklungspartnerschaft mit TE Connectivity bildet die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung und weltweite Vermarktung SPE-M12-Hybridsteckverbinder. Die neuen Steckverbinder nach -7 Standard versorgen Geräte kosten- und platzsparend mit nur einem Kabel und einer Schnittstelle für Daten und Power. Damit erreichen wir den nächsten Meilenstein für eine erfolgreiche Etablierung von Single Pair Ethernet in der Feldebene.”

Die Entwicklungsaktivitäten fokussieren sich im ersten Schritt auf die Kodierung 2 (2 x 8 A / 50 V AC). Erste Serienprodukte sollen Anfang 2023 lanciert werden.

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