ABB
Millionen-Invest in Elektrofahrzeug-Technologie
ABB beteiligt sich mit zehn Millionen US-Dollar an der US-Firma Ecotality. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco entwickelt unter anderem Ladetechnologien für Elektroautos.
Mit der zehn-Millionen-Investition sichert sich ABB rund 20 % der Unternehmensanteile von Ecotality. Das börsennotierte Unternehmen will mit dem neuen Kapital seine Expansionspolitik weiter verfolgen und die Grundanforderungen des Electric-Vehicle-Projekts (EV) finanzieren. Im Rahmen dieses vom US Department of Energy mit 115 Millionen US-Dollar geförderten Programms sollen in 16 Großstädten der USA Infrastrukturen für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Das Projekt umfasst die Installation von mehr als 15000 Ladestationen im Zuge der Einführung von 8300 Elektrofahrzeugen.
Darüber hinaus haben die Unternehmen sich darauf geeinigt, dass ABB bevorzugter Lieferant für die Energieelektronik- und Komponententeile von Ecotality in Nordamerika wird. Die Unternehmen wollen gemeinsam Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge entwickeln, in denen die Verbraucherschnittstellen- und Abrechnungsfunktionen der EV-Ladestationen von Ecotality zum Einsatz kommen. Im Rahmen seines Smart-Grid-Programms ist ABB mit seinem Know-how an mehreren Projekten in Europa beteiligt, bei denen es um die Integration der EV-Ladesysteme geht.
Die Investition erfolgte über ABB Technology Ventures, dem Anlagekapitalzweig des Konzerns. In den letzten zwölf Monate hat ABB mit diesem Venture Capital Fond verschiedene strategische Investitionen getätigt, so zu Beispiel in Trilliant, ein Unternehmen in der Smart Grid Kommunikation, sowie mit General Motors für ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Untersuchung der Verwendungsmöglichkeiten für Elektrofahrzeug-Akkus am Ende ihrer Lebensdauer.










