Technik und Innovation

Andrea Gillhuber, Davina Spohn | Davina Spohn,

Deutscher Zukunftspreis 2015 verliehen

Joachim Gauck hat Anfang Dezember den Deutschen Zukunftspreis 2015 verliehen. Welcher Preisträger und welche nominierten Projekte hinter dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation stehen, führt Computer&AUTOMATION im Einzelnen auf.

Unter den nominierten Projekten des Deutschen Zukunftspreises 2015: ein 3D-Druckverfahren, mit dem sich auch mechanisch und thermisch hochbelastbare metallische Bauteile - etwa für den Flugzeugbau - produzieren lassen.

Mit dem Deutschen Zukunftspreis ehrt der Bundespräsident herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen, die zu anwendungsreifen Produkten führen. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 19. Mal vergeben und ist mit 250.000 Euro dotiert.

Die diesjährige Auszeichnung geht an Prof. Dr. Ardeschir Ghofrani von der Justus-Liebig-Universität Gießen, Dr. Reiner Frey und Prof Dr. habil. Johannes-Peter Stasch, beide Bayer Pharma Wuppertal. Sie haben eine Therapie für zwei Formen des Lungenhochdrucks entdeckt und entwickelt:

Neben dem Preisträger waren für den Deutschen Zukunftspreis in diesem Jahr noch zwei weitere Teams nominiert: Zum einen Ralf Bornefeld, Dr. Walter Hartner und Dr. Rudolf Lachner von Infineon Technologies. Ihnen ist es gelungen, durch zwei Technologien bei der Fertigung und Weiterverarbeitung von Radarchips die Herstellungskosten von aktiven Sicherheitssystemen für Autos zu reduzieren:

Peter Sander (Airbus Operations in Hamburg), Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann (LZN Laser Zentrum Nord in Hamburg) und Frank Herzog (Concep Laser in Lichtenfels) entwickelten den 3D-Durck weiter. Sie sind nun in der Lage, hochbelastbare metallische Bauteile für den zivilen Flugzeugbau herzustellen. Das Verfahren mit Laserlicht soll die Herstellung flexibler, umweltschonender und zugleich preiswerter machen:

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