Festo

Inka Krischke,

Das Konzept der 'Integrated Automation'

Was braucht die Integrated Industry der Zukunft? Die Firma Festo präsentierte der Presse am zweiten Tag der SPS IPC Drives 2013 ihren Blick auf die Anforderungen einer Fabrik 4.0.

Die Automatisierungsplattform CPX integriert Funktionen wie Diagnose, Condition Monitoring und Safety.

© Festo

Der durch die Luft fliegende 'BionicOpter' verkörpert laut Festo die Trends der Automatisierungstechnik von morgen: Energieeffizienz, hohe Wirkungsgrade, Funktionsintegration und Leichtbau. "Diese Perspektiven nehmen wir von den internationalen Märkten auf und leiten daraus maßgeschneiderte Produkte für unsere Kunden weltweit ab", erklärt Dr. Ansgar Kriwet, Vorstand Vertrieb von Festo. Im Zeitalter der Integrated Industry werde das einzelne Werkstück selbst bestimmen, welche Leistungen es von den Fabrikanlagen abruft. Ein wichtiger Meilenstein dahin sei das Konzept der 'Integrated Automation' von Festo auf Basis der Automatisierungsplattform CPX.

Maschinen, Anlagen, Werkstücke und Bauteile werden in der Fabrik 4.0 Daten und Informationen in Echtzeit austauschen; die Entwicklung verlagere sich von der starren zentralen Fabriksteuerung hin zu einer dezentralen Intelligenz. Geprägt sein werde dies von der Vernetzung der Komponenten eines Fertigungssystems untereinander, vom permanenten Austausch von Informationen, dem Zusammenführen verschiedener Sensorauswertungen und vom Erkennen komplexer Ereignisse und kritischer Zustände bis hin zur selbständigen Entscheidungsfindung und Steuerung vor Ort. Festo begegne dem mit der Automatisierungsplattform CPX, einem elektrischen Terminal für Ventilinseln, das bereits heute mehr biete als nur den Anschluss der Feld- an die Leitebene: Es ist diagnosefähig und kann Condition-Monitoring-Aufgaben übernehmen, integriert mit seinen einzelnen Modulen die Ansteuerung pneumatischer Zylinder über die modularen Ventilinseln MPA und VTSA mit den Motion Controllern für elektrische Antriebe und umfasst überdies Safety-Funktionen. Zudem sind alle gängigen Bussysteme sowie Industrial Ethernet realisiert. So ist es möglich, auf Diagnose-Informationen zuzugreifen, Fehler schnell zu lokalisieren und Module auszutauschen. Beispiele für die Integration von Funktionen sind IT-Leistungen wie ein Web-Server, ein Front-End-Controller zur dezentralen Steuerung vor Ort, ein End-Position-Controller, ein Proportionalventil oder ein Drucksensor zur Erfassung von internen Ventilinsel-Drücken beziehungsweise externen Signalen.

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