AutomatisierungTurck knackt 500-Millionen-Euro-Marke

Turck erwartet zum Ende des Geschäftsjahres 2015 einen konsolidierten Gruppenumsatz von rund 500 Mio. Euro. Eine Kooperation mit Bihl+Wiedemann führt zudem zu einer Erweiterung des Portfolios um Safety-Produkte.

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Turck, Uprox3-Sensor
© Turck
Turck bietet den induktiven Näherungsschalter „uprox3“ nun auch in IO-Link-fähiger Ausführung an. Durch die intelligente Schnittstelle wird der Sensor mit Faktor 1 zu einem Universalsensor, der sich auf über 100.000 unterschiedliche Anforderungen individuell parametrieren lässt. Mit den beiden separat einstellbaren Schaltabständen (jeweils als Öffner oder Schließer sowie PNP oder NPN) lassen sich zum Beispiel Frühwarnfunktionen für verschleißende Targets einstellen. So kann der Anwender bereits vor Ausfall seiner Anlage aktiv werden. Ferner lassen sich diverse Zeitfunktionen einstellen, beispielsweise eine Ausschaltverzögerung zur Drehzahlüberwachung. Im IO-Link-Modus wird der Sensor an einem IO-Link-Master betrieben. Dabei kann auf sämtliche Parametrier- und Auswertefunktionen zugegriffen werden. Die intelligente Datenhaltung mit IO-Link 1.1 erlaubt den Austausch eines Sensors ohne erneute Parametrierung. Bereits in den Prozessdaten stellt der uprox3-IOL weiterführende Analyseoptionen wie applikationsspezifische Schaltpunkte, Temperaturgrenzwerte oder eine Identifikationsnummer zur Verfügung. Diese kann zur Unterscheidung 256 verschiedener Teilnehmer genutzt werden. Zunächst werden vier Varianten des uprox3 IO-Link auf den Markt kommen: ein M12er mit bis zu 6 mm Schaltabstand, ein M18er mit bis zu 10 mm – beide sowohl im verchromten Messing-Gehäuse als auch als PTFE-beschichtete Variante für Schweißapplikationen.
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