Vision Components
Kameramodul für multispektrale Bilderfassung
Das Kameramodul 'VC MIPI IMX454' von Vision Components kombiniert den 2,13-Megapixel-Bildsensor IMX454 von Sony mit dem ultrakompakten, industrietauglichen Design der 'VC MIPI'-Kameras.
Die Pixel des Bildsensors sind mit acht Filtern für verschiedene Wellenlängen ausgestattet. Damit kann das Kameramodul multispektrale 2D-Bilddaten mit bis zu 41 Wellenlängen in einer einzigen Aufnahme erfassen. Die neue MIPI-Kamera ergänzt die kürzlich vorgestellte 'VC MIPI Multiview Cam'. Dieses Kamera-Array mit neun Bildsensoren eignet sich für kundenspezifisches multispektrales Imaging und kann über eine einzige MIPI CSI-2-Schnittstelle an ein Prozessorboard angeschlossen werden. Alle MIPI-Produkte sind auf das 'VC MIPI Bricks-System' für plug-and-play Embedded-Vision-Lösungen abgestimmt.
Das Rolling-Shutter-Kameramodul VC MIPI IMX454 bietet eine Bildrate von bis zu 120 Frames pro Sekunde bei 10-Bit-Auflösung. Erfasst werden können Bilddaten mit einer Wellenlänge von 450 nm bis 850 nm, in Schritten von 10 nm Auflösung. Dies ermöglicht hochauflösende Materialanalysen für Anwendungen in Landwirtschaft, Robotik, Medizin- und Umweltanalytik, für die Qualitätskontrolle, Klassifizierung und Sortierung.
Die Multiview Cam integriert neun Kameramodule mit dem OV9281 Global-Shutter-Bildsensor von OmniVision auf einer robusten Aluminium-Leiterplatte. Abhängig von Konfiguration und Filter erfassen die neun Kameramodule der VC MIPI Multiview Cam Objekte aus verschiedenen Winkeln und/oder mit Empfindlichkeit für unterschiedliche Wellenlängenbereiche, mit präzise definierten, kundenspezifischen Wellenlängenbereichen. Dies ermöglicht eine räumliche 3D-Darstellung von Objekten oder die hochauflösende Analyse von Oberflächen und Materialien auf spektrale Eigenschaften. Ein Onboard-FPGA führt die Bilddaten zusammen, sodass die neun Einzelbilder in einem einzigen MIPI CSI-2-Datenstrom übertragen werden. Dadurch kann das Kamera-Array über nur eine MIPI-Schnittstelle an jedes Standard-Prozessorboard angeschlossen werden. Je nach Zielanwendung können FPGAs mit unterschiedlicher Rechenleistung konfiguriert werden, sodass auch komplexe Vorverarbeitungen möglich sind. Dies vereinfacht die Auswahl des Prozessorboards für die Endanwendung.










