VISION 2024

VISION Award 2024 geht an die Toshiba Teli Corporation

Der mit 3.000 Euro dotierte VISION Award, geht an die Toshiba Teli Corporation für die »OneShotBRDF Technology: Revolutionizing Surface Flaw Detection on Glossy and Flat Materials« – eine Neuentwicklung, die die Jury aus über 60 Einreichungen ausgewählt hat.

Jury-Mitglied Dr. Chris Yates von Vision Ventures kommentiert: »Der VISION Award ist einzigartig. Er macht keinen Unterschied zwischen einer innovativen Komponente oder einem innovativen Produkt. Sie werden beide gleichwertig behandelt. Die Auszeichnung wird ausschließlich auf der Grundlage von Gesamtinnovation und Wirkung vergeben – zwei Bereiche, in denen der Beitrag der Toshiba Teli Corporation zweifellos hoch punkten konnte.«

Vertreter der Toshiba Teli Corporation nahmen den Award im Rahmen der Preisverleihung am 9. Oktober auf der VISION 2024 entgegen. Im Bild v. l. n. r.: Warren Clark (Europa Science), Yusuke Kawachi, Shinichi Itokawa, Yoshihiro Sato (alle Toshiba Teli Corporation), Florian Niethammer (Messe Stuttgart), Dr. Chris Yates (Vision Ventures). © Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG

Dass sich die Toshiba Teli Corporation gegen die Mitbewerber durchsetzen konnte, begründet Yates so: »Die Jury war beeindruckt von dem neuartigen technischen Ansatz zur Erkennung sehr feiner Kratzer und Unebenheiten, insbesondere bei glasartigen oder hochpolierten Oberflächen. Heute weisen viele Produkte solche Oberflächen auf, oftmals mit extrem hohen Anforderungen an ihre Qualität. Der Gewinner-Beitrag zum VISION Award beschreibt dafür eine Lösung, die einfach genug ist, um auch von Laien verwendet zu werden, aber empfindlich genug, um Defekte bis zu einer Größe von einigen Millionstel Metern zu erfassen.« Darüber hinaus, so Yates weiter, ist die Technologie auch bei der Bewertung von Oberflächenrauheit anwendbar. Bei Materialien wie Farben und Beschichtungen, bei denen die Mikrostruktur der Oberfläche je nach Anwendungsprozess variieren könne, würden Rauheitsänderungen als Farbunterschiede sichtbar.

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Die Jury stellte fest, dass die Technologie nicht nur ein neuartiges optisches Verfahren verwendet, sondern auch keine Softwareverarbeitung erfordert, um die Sichtbarkeit von schwer zu erkennenden Defekten in Materialien zu erhöhen, die bekanntermaßen schwierig abzubilden sind. Damit ist davon auszugehen, dass die Technologie in Produktions- oder In-line-Systeme implementiert werden kann und ein sofortiges Bild aller Fehler liefert.

Eine Shortlist mit den besten Einreichungen zum VISION Award 2024 steht unter www.vision-messe.de/award zur Verfügung.

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